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Büroalltag: Lassen Sie sich vom Sessel reißen


Auf und nieder - immer wieder! - Mehr Gesundheit im Büro durch Sitz-Steh-Dynamik

Eine vergriffene aber auch als PDf vorliegende Broschüre "Auf und nieder - immer wieder! - Mehr Gesundheit im Büro durch Sitz-Steh-Dynamik" der deutschen Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) möchte die in Büros und Verwaltung tätigen Arbeitnehmer wortwörtlich vom Sessel reißen. Und das nicht nur ein einziges Mal bei der Lektüre, sondern möglichst mehrmals jeden Tag.

Warum das? Ganz einfach, weil wir alle viel zu viel sitzen. In der Freizeit, bei der Arbeit, während der Ausbildung - der moderne Mensch hat seine Steherqualitäten vergessen und sich an die sitzende (Arbeits-)Haltung gewöhnt. Möglich wurde das nicht zuletzt dank Computer & Co, der viele Schreibtischmenschen endgültig an denselben gefesselt hat. War früher immer noch ein wenig Bewegung im Büro nötig - mal musste eine Akte geholt werden, mal ein Vorgang ins Nachbarbüro gebracht werden - geht jetzt fast alles per Mausklick.

Diese Entwicklung kommt zwar unserer Bequemlichkeit entgegen, aber nicht unserer Gesundheit. Denn eigentlich braucht unser gesamter Organismus Bewegung, damit er dauerhaft gesund bleibt. Ein Grundsatz, der in den Tagesabläufen vieler Menschen keine Berücksichtigung mehr findet. Und so leiden heute rund 80 Prozent derjenigen, die täglich am Bildschirm arbeiten, an vielfältigen gesundheitlichen Beschwerden, angefangen von schmerzenden Augen über verspannte Schultern bis hin zu Rückenproblemen.

Gut ist das alles nicht, weder aus individueller noch aus betrieblicher oder volkswirtschaftlicher Sicht. Gesucht sind deshalb dynamische Problemlösungen, die uns tatsächlich bewegen. Und das möglichst oft, möglichst regelmäßig und möglichst auch bei der (Büro-)Arbeit.

Wie das gehen kann, zeigt die vorliegende Broschüre. Sie knüpft an die bereits erschienene Broschüre "Sitzlust statt Sitzfrust - Sitzen bei der Arbeit und anderswo" an, die sich dem Thema Sitzen in allen Facetten widmet. Das eine oder andere aus dieser Broschüre wird hier noch mal kurz und knapp für diejenigen Leserinnen und Leser wiederholt, welche "Sitzlust statt Sitzfrust" nicht kennen.
Im Mittelpunkt steht jedoch das "dynamische Büro", d. h., es finden sich grundlegende Informationen darüber, wie sich der Büroarbeitsplatz durch eine entsprechende Arbeitsorganisation sowie durch ein "dynamisches" Mobiliar bewegungsfreundlicher gestalten lässt.

 [TECHNOLOGIE ARBEIT WIRTSCHAFT] LINK ➨ 
Auf und nieder - immer wieder! - Mehr Gesundheit im Büro durch Sitz-Steh-Dynamik. - 4. Auflage. Dortmund: 2012.  ISBN: 978-3-88261-712-2, 24 Seiten, Papier,(PDF-Datei, 2 MB)
Sitzlust statt Sitzfrust. Sitzen bei der Arbeit und anderswo - 4. Auflage. Dortmund: 2011. ISBN: 3-88261-476-5, 50 Seiten, Papier,  (PDF-Datei, 2 MB)

31.12.12 [Letzte Aktualisierung  31.12.12] Das Vorarlberger Bloghaus  verlinkt interessante Weblogs.

Schon gehört: Boreout, Bossing, Staffing oder Coping?

Stress, Burnout, Mobbing. Begriffe die wir kennen sollten (müssen). Vielleicht wissen wir auch noch, was man unter Cyberbullying versteht. Was aber bedeuten Boreout, Bossing, Staffing oder Coping?

Relativ neu und kaum erforscht ist auch immer noch das, was sich hinter den Begriffen "Bossing", "Boreout" und "Cyberbulling" verbirgt. Im Rahmen eines Wahlpflichtkurses konnten sich Studierende aus dem Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und Soziale Arbeit der Hochschule Darmstadt mit den verschiedenen Formen psychosozialer Belastungen auseinandersetzen und entwickelten dazu eigene Positionen.

Die Arbeit ist nun auch für die Internetuser, die Allgemeinheit schlechthin nützlich, denn entstanden ist aus diesem Projekt die Website "Stoppt die Mobber". Dies ist nicht nur eine wissenschaftlich fundierte Informationswebsite für Betroffene und in die Thematik Involvierte, sondern eine hervorragend knappe wie grundlegende Information für an Gesellschaft und Wandel, an Arbeitswelt und Psychologie, Gesundheit und Prophylaxe, an Kommunikation und Menschen interessierten User.

Eine Website, für die man zumindest ein Lesezeichen setzen sollte.

Links + mehr:
Stoppt die Mobber
8.8.10/27.10.11/

Studie: Macht Arbeitslosigkeit krank?


Wer arbeitslos wird, erlebt dies meist als schwere Belastung, die weit über finanzielle Einschränkungen hinausgeht. Die psychischen Belastungen wirken sich auch auf die Gesundheit aus. Arbeitslose sind wohl auch wesentlich häufiger krank als Erwerbstätige.
Wissenschaftliche Studien belegen ein größeres Krankheitsrisiko bei Arbeitslosen. So auch eine Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes.

Mehr + eSource:
Studie: Arbeitslosigkeit macht krank
20.8.10/18.8.11/