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Vorsicht Pishing!


Millionenfach fischen Online-Gauner Kontodaten ab: Mit dem Versand von Spam-E-Mails erschleichen sie sich geheime Zugangsinformationen, um dann unberechtigt Bares abzuräumen. Ein falscher Link und eine vertrauenswürdig klingende Lüge sind in der Regel die Grundlage des Phishing – dem Griff nach Ihrem Kontozugang und Ihrem Geld!

Phishing setzt sich aus dem englischen Begriff für Passwort-Fischen zusammen. Es handelt sich um eine besondere Form unverlangt zugesandter E-Mails (so genannter. Spam). Damit wird versucht, geheime Zugangsdaten abzufragen, zum Beispiel die Ihres Kontos. Wie beim Fischen hoffen die Täter auf arglose Opfer, die ihnen ins Netz gehen. Phishing kann auch auf andere Zugangsdaten zielen, etwa auf die zum Benutzerkonto bei eBay oder anderen Diensten im Internet.

Die elektronische Post enthält falsche Links, die ahnungslose Nutzer nicht wie gedacht auf die Homepage ihrer Bank oder Sparkasse, sondern auf die beinah perfekt nachgebauten Internet-Seiten der Betrüger führt. Bei diesem Passwort-Fischen (englisch: "Phishing") wird der Nutzer entweder aufgefordert, Kontonummer und PIN einzugeben, oder gebeten, das Konto aus Sicherheitsgründen durch Eingabe der Codes freizuschalten. Wer dieser Bitte folgt, schaltet das Konto wirklich frei – für den Zugriff durch die Betrüger.

Tipps der deutschen Verbraucherzentrale helfen, Online-Dieben nicht ins Phishing-Netz zu gehen:

Sicherheitsprobleme beim Internetbanking - Informationen über „Phishing“, pdf., 5 S., 113 KB, 5.1.2011

Internetwirtschaft: Eine Verschärfung des Urheberrechts wäre kontraproduktiv"

Anlässlich des Welttags des geistigen Eigentums betont der Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) e.V., dass die Durchsetzung von Urheberrechten im Internet in Deutschland im internationalen Vergleich gut funktioniere. Die Zahl der illegalen Downloads gehe beständig zurück und die Umsätze mit kreativen Inhalten über das Internet steigen laufend an.

Das magische Wort Lizenz. Die Rechteinhaber sollten sich nicht zu weiteren Repressalien gegen ihre eigenen Kunden hinreißen lassen. Denn die Märkte sind für den online-Vertrieb von kreativen Inhalten schon lange reif. Es wird Zeit, dass die Contentindustrie auf ihre Kunden zugeht, ihr Angebot ausbaut und attraktiver gestaltet. Aus der Sicht der Kunden bedeutet das Wort ‚Lizenz’ heute noch in zu starkem Maße, dass der Zugriff auf gewünschte Inhalte kompliziert und teuer ist, oder ganz verwehrt wird. Und dass, obwohl viele grundsätzlich bereit wären, dafür zu bezahlen. Eine Verschärfung des Urheberrechts wäre dem gegenüber kontraproduktiv. Gebraucht werden vielmehr noch mehr neue Geschäftsmodelle, neue Vertriebsstrukturen und Kooperationsmodelle für die Bereitstellung qualitativ hochwertiger digitaler Inhalte. Die Entwicklung eines europaweiten Marktes für digitale Inhalte darf nicht länger durch eine nationale Lizenzpolitik der Rechteinhaber behindert werden.

Link:
eco - Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V.

Auch die Krise kennt noch Wachstumsmärkte!


Die Wirtschaftskrise scheint ein Emmentaler. Denn es gibt sie auch in der Krise noch: Wachstumsmärkte.

Ein Boom-Segment des Internets legt nämlich weiter stark zu: Der deutsche Download-Markt ist im ersten Quartal 2009 um 16 Prozent gewachsen, verglichen mit dem entsprechenden Vorjahresquartal.

Ob Musik, Spiele, Videos, Hörbücher oder Software – noch nie waren die Angebote aus dem Internet bei den Deutschen so beliebt. Mehr als 13 Millionen Mal haben die Deutschen entsprechende Dateien auf ihre PCs geladen. Dank schneller Internet-Zugänge entdecken immer mehr Menschen die Vorteile. Trotz Wirtschaftskrise wird sich der Höhenflug fortsetzen. Grundlage der Angaben ist eine neue Erhebung des Marktforschungsinstituts GfK für den BITKOM.

Schon 2008 hatten die Deutschen Downloads im Wert von 210 Millionen Euro gekauft. Das waren 23 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Zahl der einzelnen Downloads stieg um 20 Prozent auf 48 Millionen.

Mit DSL-Anschlüssen und anderen Breitband-Technologien lassen sich auch große Dateien in Sekundenschnelle übertragen. Künftig sollen auch vermehrt mobile Geräte für Downloads zum Einsatz kommen. Handys und Smartphones mit dem UMTS-Standard übertragen in einigen Regionen schon Daten mit DSL-Geschwindigkeit.

Ein weiterer Grund für den Download-Boom: Die Vielfalt der Angebote wächst. Allerdings zeigt die Krise doch auch ihr Gesicht: Niedrigere Preise und damit Erlöse für die Urheber. Über alle Produktgruppen hinweg kostete ein PC-Download in den Monaten Januar bis März 2009 im Schnitt 4,44 Euro. Im ersten Quartal 2006 lag der Durchschnittspreis noch bei 4,74 Euro.

Männer-Spielzeug? Die Nachfrage geht stärker auf Männer zurück. Sie laden zwei Drittel der Dateien herunter (65 Prozent im ersten Quartal 2009). Frauen tätigen hingegen 35 Prozent der Downloads. Dabei sind PC-Downloads nicht mehr primär ein Phänomen junger User. 34 Prozent der Käufer waren 40 Jahre oder älter. Vor einem Jahr waren es vier Prozentpunkte weniger.

Mehr:
Download-Markt legt trotz Wirtschaftskrise stark zu

Österreich hat Internet Ombudsmann: Gegen die Abzocke im Internet


Der Internet Ombudsmann ist eine unabhängige Streitschlichtungs- und Beratungsstelle. Er gibt Tipps für sicheres Online-Shopping und erarbeiten Qualitätsstandards für sicheren E-Commerce. Sollten beim Internet-Einkauf Probleme aufgetreten sein, die der Verbraucher selbst nicht lösen kann , unterstützt ihn das ExpertInnenteam des Internet Ombudsmann kostenlos als neutraler Vermittler. Durch die von dem österreichischen Internet-Ombudsmann immer zuerst angestrebte außergerichtliche Streitschlichtung, kann Probleme zwischen KonsumentInnen und Unternehmen meist rasch und unbürokratisch lösen.

Der heute präsentierte Bericht des Internet-Ombudsmannes weist einen sprunghaften Anstieg der Beschwerden von Konsumenten und Konsumentinnen bei Internet-Geschäften auf. Langten im Gesamtjahr 2008 im Schnitt monatlich 618 Beschwerdefälle beim Internetombudsmann ein, so waren allein im März dieses Jahres über 1.000 Beschwerden zu verzeichnen. "Das Internet bietet für die Konsumenten und Konsumentinnen große Vorteile, wie zum Beispiel eine leichtere Vergleichbarkeit von Preisen und mehr Transparenz. Trotzdem müssen wir verstärkt daran arbeiten jene gesetzlichen Rahmenbedingungen zu schaffen, dass der Einkauf im Internet nicht zur Falle wird", so Konsumentenschutzminister Hundstorfer abschließend.

Mehr:
Österreich hat Internet Ombudsmann: Gegen die Abzocke im Internet

Online-Shopping in der EU immer beliebter


Nach dem neuen Bericht über Hindernisse für den elektronischen Geschäftsverkehr wird das Einkaufen im Internet in der EU immer beliebter; allerdings beschränken Hindernisse die Entwicklung des grenzüberschreitenden Handels. Der heute veröffentlichte Bericht analysiert ausführlich die neuesten Tendenzen im elektronischen Geschäftsverkehr, und dies sowohl EU-weit als auch nach Ländern, am häufigsten gekauften Artikeln und Hindernissen für Verbraucher und Unternehmen im Internet.

Europas Norden immer voraus. Von 2006 bis 2008 stieg der Anteil der Verbraucher in der EU, die mindestens einen Artikel über das Internet gekauft hatten, von 27 % auf 33 %. Diese Durchschnittswerte verschleiern die enorme Beliebtheit des Online-Shopping in Ländern wie dem Vereinigten Königreich, Frankreich und Deutschland, in denen mehr als 50 % der Internetnutzer im letzten Jahr online eingekauft haben. In den nordischen Ländern (Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland und Island) lag der Anteil von Internetnutzern, die Produkte und Dienstleistungen online erwarben, im Jahr 2008 bei 91 %. Auch in Ländern wie Italien und Spanien wachsen die Märkte rapide.

Bereits 150 Millionen europäische Verbraucher kaufen online ein, jedoch nur 30 Millionen auch im europäischen Ausland. Gegen diesen Trend der rasch wachsenden Märkte auf Länderebene bleibt nämlich der Anteil der grenzüberschreitenden Einkäufe im Internet mit nur 7 % im Jahr 2008 (6 % im Jahr 2006) gering.

Nach Aussage des Berichts bremsen zahlreiche Hindernisse sprachlicher, praktischer und rechtlicher Art sowie Vertrauensfragen die Entwicklung des Online-Shopping in der EU.

Die wichtigsten Ergebnisse:

1. Der elektronische Geschäftsverkehr funktioniert gut

Die Verbraucher sind generell mit dem Online-Shopping zufrieden. Für besonders häufig gekaufte Waren, wie zum Beispiel IT-Produkte sowie Unterhaltungs- und Freizeitgeräte, liegt die Zufriedenheit der Verbraucher mit dem Online-Shopping im Durchschnitt höher als für den Einzelhandel allgemein.

*Besonders zufrieden sind die Verbraucher mit der Möglichkeit des Preisvergleichs, der größeren Angebotsbreite, der Erschwinglichkeit der Waren und der Auswahl der Anbieter.
*Skeptisch sind die Verbraucher dagegen im Hinblick auf Produktinformation, Werbung, Datenschutz, Vertrauensfragen und die Möglichkeiten zur Rückgabe von Produkten.

2. Der elektronische Geschäftsverkehr hat ein großes Potenzial für grenzüberschreitenden Handel

* Jeder dritte EU-Bürger würde Produkte oder Dienstleistungen über das Internet in einem anderen Mitgliedstaat kaufen, weil sie dort preiswerter oder besser sind.
* Jeder dritte Verbraucher in der EU wäre bereit, den Kauf von Waren und Dienstleistungen in einer Fremdsprache abzuwickeln. In einem multikulturellen Europa besteht eine Nachfrage nach mehr Auswahl und Angebotsvielfalt, als ortsansässige Geschäfte und Weltmarken sie bieten können.

3. Das Potenzial für grenzüberschreitenden Handel wird nicht genutzt

Von 2006 bis 2008 stieg der Anteil der Online-Käufer in der EU von 27 % auf 33 %, während der grenzüberschreitende elektronische Geschäftsverkehr stagnierte. Nur 7 % der Verbraucher kaufen zurzeit online im Ausland ein. Und der Abstand vergrößert sich weiter.

Die größten Hindernisse:

* Geographische Abgrenzung: Die meisten Händler haben mittlerweile eine Website, die die Verbraucher von überall her einsehen können. Trotzdem scheinen die meisten Einzelhändler noch immer davon auszugehen, dass der Binnenmarkt nach nationalen Märkten aufgeteilt ist. Die Möglichkeiten sind enorm, doch in der Praxis werden Verbraucher bei ihren Kaufversuchen häufig abgewiesen und an ihr Herkunftsland verwiesen.

Praktische und rechtliche Hindernisse, darunter:

* Sprachliche Grenzen: Die Sprachenfrage ist weiterhin ein Thema für die meisten Händler und Verbraucher, das allerdings nicht überbewertet werden sollte. Beispielsweise sind 60 % der Einzelhändler schon jetzt bereit, Transaktionen in mehr als einer Sprache durchzuführen.
* Logistische Probleme treten im Zusammenhang mit unterschiedlichen Versand- und Zahlungssystemen auf; Zugangsprobleme kann es bei der Breitbandtechnik geben.
* Auch gibt es rechtliche Hindernisse, die den Verbrauchern und Unternehmen zunehmend unbegründet erscheinen, z. B. in Bezug auf Verbraucherrecht, MwSt.-Bestimmungen, selektives Vertriebsrecht, Schutz des geistigen Eigentums, nationale Umsetzung von EU-Vorschriften beispielsweise über Müllentsorgung.
* Untergraben des Verbrauchervertrauens: Zurückhaltung insbesondere wegen Zahlungsfragen, Lieferbedingungen, Beschwerdeführung, Anwendung von Garantien (Kundendienst) sowie Datenschutzbedenken. Probleme dieser Art werden bei grenzüberschreitenden Transaktionen als besonders schwerwiegend eingestuft.

Die nächsten Schritte

Im September 2009 werden die Ergebnisse unabhängiger EU-Testkäufe vorgestellt werden, durch die ermittelt werden soll, wie und an welchen Stellen die Verbraucher vom EU-weiten Online-Shopping abgehalten werden. Der Abschlussbericht der Kommission zu diesem Thema soll schon im Herbst 2009 vorliegen.

Mehr:
Report on cross-border e-commerce in the EU - February 2009, pdf., 75 S.,300KB, 2.3.2009

E-Mail, so sicher wie die Papierpost ?

E-Mail, so sicher wie die Papierpost - leider nur in Deutschland. Das deutsche Gesetz zur Regelung von Bürgerportalen ist am 4. Februar 2009 von der Bundesregierung beschlossen worden. Eine neue Form der Online-Kommunikation, die sogenannte "De-Mail", ermöglicht diese rechtssichere und und vor elekronischem Datenmüll geschützte Verbreitung von Dokumenten oder Nachrichten. Die De-Mail soll in ihrer Handhabung so einfach sein wie eine E-Mail, jedoch mit mehr Sicherheitsstandards ausgestattet werden.

Das Projekt "De-Mail" wird ab 2010 in Kraft treten. Dann werden Behörden, Bürger, wissenschaftliche Einrichtungen oder Unternehmen ihre Daten auf elektronischem Wege sicher untereinander austauschen können: Bei einem staatlich geprüften und zertifiziertem Anbieter sollen die Nutzer ein De-Mail-Postfach eröffnen, dafür müssen sie sich vorher mit einem Personalausweis oder anderen Nachweisen identifizieren.

Das Besondere bei dieser Form der Datenübermittlung im Internet ist, dass die Nachrichten von den De-Mail-Anbietern verschlüsselt werden. So können die Inhalte der elektronischen Mitteilungen nicht gelesen oder verändert werden. Außerdem können die Sender von Mitteilungen eine elektronisch signierte Bestätigung über die Zustellung der De-Mail anfordern. Damit die gesendeten Inhalte auch dauerhaft und sicher gespeichert werden können, ist ein Dokumentensafe seitens des Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik in Planung.

Die De-Mail soll eine vertrauensvolle Kommunikationsebene im Internet schaffen. Sogar Rechnungen sowie Vertragsunterlagen oder private Dokumente können auf diesem Wege zwischen Bürgern und Banken oder Bürgern und Versicherungen ohne Angst vor Datendiebstahl übertragen werden. Ein weiterer Nebeneffekt ist außerdem der Bürokratieabbau.

Mehr:
Das Projekt Bürgerportale – Auf dem Weg zu einer zuverlässigen und sicheren Online-Kommunikation

Google Mail auch offline nutzen


Google hat ein tolles Angebot in petto. Nutzer können nämlich künftig ohne aktive Internetverbindung E-Mails lesen und bearbeiten. Google hat angekündigt, seinen E-Mail-Dienst Mail demnächst um eine Offline-Funktion zu erweitern. Mithilfe des Browser-Plug-ins Google Gears können Nutzer ihre E-Mails dann auch ohne aktive Internetverbindung in Internet Explorer, Firefox, Safari und Chrome lesen und bearbeiten.




Dazu legt Gears einen lokalen Cache aller Nachrichten auf der Festplatte an und synchronisiert ihn bei aktiver Verbindung mit den Google-Mail-Servern. Schreibt der Nutzer offline eine E-Mail, wird sie lokal gespeichert und erst versendet, sobald der Rechner wieder Zugang zum Internet hat. Das Offline-Feature befinde sich aber noch in einem experimentellen Stadium, wird von offizieller Seite hingewiesen.

Vor der ersten Verwendung von "Offline Gmail" muss die Funktion über den Reiter "Labs" in den Einstellungen von Google Mail aktiviert werden. Anschließend wird in der oberen Steuerungsleiste neben dem Benutzernamen eine neue Schaltfläche namens "Offline 0.1" angezeigt, über die sich der Offline-Modus aktivieren lässt. Allerdings stellt Google das Feature zunächst nur Nutzern aus den USA und Großbritannien zur Verfügung.

Mehr:
Google Mail Offline
Google Gears - Download - CHIP Online

Internetradio goes WC

Das deutsche Social-Internet-Radio Aupeo.com startet seinen kostenlosen Online-Dienst und will alles besser als andere Anbieter machen. Das Musikangebot von Aupeo.com kann zwar kostenlos, aber nur nach Anmeldung gehört werden. Die Wiedergabe erfolgt entweder direkt über die Webseite, über eine Aupeo-eigene Windows-Software, Plug-ins für Windows Media Player und Winamp oder über eigenständige Internetradioempfänger. So hat beispielsweise Terratec seine aktuellen Noxon-Geräte im Dezember 2008 mit einer Aupeo-Unterstützung ausgestattet. Damit können User ihr Internetradio endlich auch ohne ständig laufenden Computer genießen. Damit verlässt das Radio wieder das Arbeitszimmer und kommt zurück zu den angestammten Radiostandorten im Haus.

Während Last.fm bei der Gestaltung des Radioprogramms mit Hilfe von Stichworten (Tags), einem einfachen Bewertungssystem und anhand des Hörverhaltens ähnliche Lieder vorschlägt, geht Aupeo technisch deutlich weiter. Es bietet zwar die Möglichkeit, Musikstücke abzulehnen oder zu loben und direkt nach Bands und Musikstücken zu suchen, basiert seine Empfehlungen jedoch auf einer vom Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie (IDMT) entwickelten automatischen Musikkategorisierung.

Das resultierende private MP3-Internetradio kann wahlweise mit 128 oder 192 KBit/s empfangen werden. Um aus Aupeo eine Gemeinschaft zu machen, können Nutzer direkt aus der Aupeo-Software oder über die Webseite auch Kommentare abgeben, über die Angabe des eigenen Standorts Nachbarn finden und so ins Gespräch kommen. Bei Last.fm können über Stichworte öffentliche Tag-Radiosender erstellt werden, bei Aupeo über eine Mixtape-Funktion aus ausgewählten Songs Musiksammlungen. Diese können auch anderen zur Verfügung gestellt werden, sofern sie Aupeo-Nutzer sind.

Die Aupeo GmbH hat ihre Zentrale in Berlin, die Softwareentwicklung in Sao Paolo und Büros in New York und Taipeh kümmern sich um Partner, Design und Vertrieb. Finanziert werden soll der Musikdienst durch Werbung und später durch Premiumdienste. Diese sollen dann allerdings einen wirklichen Zusatznutzen aufweisen, ohne dass dazu Details schon veröffentlicht wurden.

Mehr:
Online Radio der nächsten Generation

Music-Download: 10 Millionen Songs ohne einen einzigen Abnehmer!


Die britische Non-Profit-Organisation und Rechteverwalterin MCPS-PRS bringts an den Tag. Eine Studie (von Will Page und Andrew Bud) zeigt ernüchternd auf: Von den 13 Millionen im Internet angebotenen Songs haben 10 Millionen nicht ein einziges Mal einen Kunden gefunden. Es scheint zumindest so ein Märchen, dass das Internet Nischenprodukten eine zusätzliche Chance gewähre.

Musikindustrie. Auch wenn die Rechteverwalter in einer nachvollziehbaren Interessensgemeinschaft mit der Musikindustrie stehen werden, so ist der Befund, dass vier Fünftel der Gesatmverkäufe von 52'000 Tracks über die Musikindustire generiert werden, doch ernüchternd. Oder noch ärger: Die britische Tageszeitung Guardian: "Broken down by album, only 173,000 of the 1.23m available albums were ever purchased – leaving 85% without a single copy sold." Zusammengefaßt: Von insgesamt 1,23 Millionen Alben wurden 1,057 Millionen kein einziges Mal verkauft.

Long Tail. In dem Zeitschriftenartikel gilt damit auch die Long Tail Theorie widerlegt, wonach Anbieter im Internet durch eine große Anzahl an Nischenprodukten Gewinn machen könnten und diese erst beförderten. Dieser Effekt wurde ja insbesondere für den Musik- und Bücherverkauf vorhergesagt, wo selten verkaufte Titel in einem konventionellem Verkaufsgeschäft zu hohe Kosten verursachen würden.

Mehr:

MCPS-PRS: Exclusive Interview: The ‘Long Tail’ Interrogated (part 2)
guardian.co.uk: Most music didn't sell a single copy in 2008
The Long Tail - Wikipedia

Credits:
Codex-Flores - Ernüchternde Zahlen für Web-Musikverkäufe

Internetprovider-Rechner der AK Wien

Der günstigste Internettarif: in zwei Schritten fix und fertig berechnet! Sie wollen wissen, wer der für Sie günstigste Internetanbieter ist? Der "Tarif-Rechner" berechnet das optimale Angebot. Sie müssen ihm dafür nur einige Informationen liefern.

Achtung: Mobiles Breitband-Internet – Durchschnittstempo weit unter den Höchstwert-Angaben

Die Arbeiterkammer hat in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation eben erst in 108 Einzelmessungen die Übertragungsgeschwindigkeiten beim Herunterladen von 1,5- und 5-Megabyte-Dateien gemessen. Der Test war in Wien, St. Pölten, Eisenstadt, Graz und fünf Landgemeinden mit weniger als 3.000 Einwohnern, etwa Jois oder Steinhaus am Semmering.

Fazit: Was nach Anbieterangaben bei den Übertragungsgeschwindigkeiten möglich sein soll, schaut in der Praxis deutlich anders aus. Der AK Test zeigt: Beim Downloaden lag die durchschnittliche Geschwindigkeit über alle Testorte hinweg bei 1000,6 Kilobit pro Sekunde.

Laut Anbieter ist eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 3.600 Kilobit pro Sekunde (teilweise sogar 7.200) erreichbar – damit liegt die tatsächliche durchschnittliche Geschwindigkeit noch immer ganze 72 Prozent unter der angegebenen Höchstgeschwindigkeit.

Aber: 2007 hat es noch trister ausgesehen: An den gleichen Testorten lag die durchschnittliche Geschwindigkeit bei 800,6 Kilobit pro Sekunde. Beim Vergleich der durchschnittlichen tatsächlich erzielten Download-Übertragungsraten liegt A1 vor Drei, gefolgt von Tele.Ring, T-Mobile, One (jetzt Orange) und Yesss.
Die Konsumentenschützer raten:

Fragen Sie beim mobilen Breitband-Internet unbedingt den Anbieter nach Details. Sie können je nach Anbieter das Angebot kurzzeitig unverbindlich testen; den Vertrag innerhalb weniger Tage kostenfrei und ohne Begründung stornieren; oder den Vertrag nur dann rückabwickeln, wenn kein UMTS-Empfang am Wohnort möglich ist.

Bedenken Sie die meist lange Mindestvertragsdauer von 24 Monaten und eventuelle Preiserhöhungen nach einer Einführungsaktion. Für Unentschlossene gibt es inwzsichen auch Angebote ohne Vertragsbindung.

Vorsicht, wenn Sie mobile Datenkarten im Ausland nutzen. Bei vielen Anbietern fallen besonders hohe Kosten an. Schauen Sie darauf im Urlaub, aber auch speziell in den Grenzregionen Österreichs, da Sie leicht in die Netze ausländischer Mobilfunkanbieter kommen.
Linktipp:
Internetprovider-Rechner der AK Wien