Posts mit dem Label Handy werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Handy werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Im Urlaub besonders gefährlich und teuer: Handy im Auto


Mit 50 Euro kommen Autofahrer in Österreich eher glimpflich davon, wenn sie am Steuer zum Handy greifen. In vielen europäischen Reiseländern sind die Bußgelder sehr viel höher: So kann unerlaubtes Telefonieren im Auto in Italien zwischen 155 und 594 Euro kosten.

Was bei Gesprächen im Auto zu beachten ist:

1. Nicht nur Telefonieren ist im Auto untersagt. Handyfonieren ist ab dem Starten des Motors verboten, das Handy in die Hand zu nehmen. Nicht nur Telefonieren mit dem Gerät am Ohr ist tabu, auch das Lesen oder Schreiben von Kurzmitteilungen und mobiles Surfen im Internet. Vergleichbare Regeln gibt es in anderen EU-Ländern. Grund: Der Fahrer wird in jedem Fall abgelenkt. Nur das Umräumen des Handys im Auto ist theoretisch zulässig, zieht als Ausrede bei der Polizei aber kaum. Der BITKOM rät, nur mit Freisprecheinrichtungen oder Sprechgarnituren (Headsets) zu telefonieren. Anders als in Deutschland sind die Bußgelder in vielen Ländern nicht genau festgelegt – die Polizei nutzt je nach Verkehrssituation einen Ermessensspielraum.

2. Headsets sind günstig, aber nicht immer optimal. Eine günstige Variante ist ein Headset, idealerweise mit dem Kurz-streckenfunk Bluetooth. So muss kein Kabel zwischen Headset und Telefon angeschlossen werden. Moderne Headsets sind leicht und werden nur an einem Ohr befestigt. Nachteile: Auf langen Strecken können sie stören. Auch sind Headsets nicht überall im Ausland als Freisprech-Lösungen im Straßenverkehr anerkannt.

3. „Plug and Play“ oder fester Einbau? Das Angebot an Freisprechanlagen für Kraftfahrzeuge ist groß. Sie sind im Internet, in Kaufhäusern und Autohäusern sowie bei spezialisierten Autohifi-Werkstätten erhältlich. Günstig sind so genannte „Plug-and-Play“-Lösungen: Diese Freisprecheinrichtungen können von Laien schnell in fast jedem Auto montiert werden. Die Stromversorgung läuft dabei oft über den Zigarettenanzünder. Solche Modelle eignen sich auch für Autofahrer, die häufig das Fahrzeug wechseln. Komfortabler sind Freisprechanlagen, die fest im Fahrzeug eingebaut werden: Dabei wird in der Regel das Radio automatisch stumm geschaltet, wenn ein Anruf eingeht. Durch eine optimale Platzierung des Mikrofons und einer aufwändigeren Signalverarbeitung ist die Sprachqualität meist deutlich besser. Bei manchen Modellen kann zudem eine Außenantenne angeschlossen werden, was den Empfang verbessert. Zudem gibt es bei festen Einbauten keine frei herumliegenden Kabel. Etliche Anlagen können mit einer Vielzahl von Handys genutzt werden – entweder mit speziellen Kabel-Adaptern oder drahtlos via Bluetooth. Eine solche Lösung ist empfehlenswert, wenn das Handy häufig gewechselt wird.

4. Die richtige Installation. Freisprecheinrichtungen sollten stabil im Fahrzeug montiert sein, damit weder die Anlage noch das Handy bei einem Bremsmanöver oder Unfall zum Geschoss werden. Die Bedienungselemente müssen in Reichweite und im erweiterten Sichtfeld des Fahrers liegen. Wichtig ist auch, dass die Anlage nicht im Bereich der Airbags montiert wird und keine anderen Schalter verdeckt. Vor allem bei Festeinbauten gilt, die Installation im Zweifel lieber einer Fachwerkstatt zu überlassen.

Mehr:
Urlaub: Handyfonieren im Auto kann teuer werden

Handyverbot in der Schule: HI-Tech nur zum Schwindeln?


Die gemeinnützige Organisation "Common Sense Media" in San Francisco (USA) engagiert sich dafür, die Auswirkungen der Medien auf Kinder und Familien zu hinterfragen und hatte eine Befragung in Auftrag gegeben, die untersuchen sollte, inwiefern die digitalen Medien zum Mogeln in der Schule benutzt werden. An der Untersuchung nahmen 1013 US-amerikanische Kinder und Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren sowie 1002 Eltern, die über 30 Jahre alt waren, teil. Von den Studienteilnehmern hatten 846 Teenager ein Mobiltelefon in ihrem Besitz und unter den teilnehmenden Eltern befanden sich 839 Elternteile, deren Kind ebenfalls ein Mobiltelefon besaßen. Die Untersuchung ergab: 35 Prozent der Jugendlichen, die ein Mobiltelefon besaßen, gaben zu, mindestens schon einmal damit gemogelt zu haben. 65 Prozent der Befragten sagten zudem, sie wüssten, dass Mitschüler bereits mit dem Mobiltelefon geschummelt hätten.

Eltern wollen oft nicht wahrhaben, dass auch das eigene Kind in der Schule mogelt: 79 Prozent aller Eltern sind der Meinung, dass Jugendliche an der Schule ihres Kindes Papiere aus dem Internet herunterladen und als ihre eigenen ausgeben würden, doch nur 7 Prozent der Eltern gaben zu, dass ihr eigenes Kind dies jemals getan hatte. Die Befragung aller Kinder- und Jugendlichen, die ein Mobiltelefon besaßen, ergab außerdem, dass die Jugendlichen in einer durchschnittlichen Woche 440 Textnachrichten versandten, davon alleine 110 Mitteilungen während des Unterrichts. Andererseits gingen nur 23 Prozent der Eltern von denjenigen Kindern, die ein Mobiltelefon besaßen, wirklich davon aus, dass das Handy auch während der Schulzeit benutzt wurde.

Das sagt die Studie:
83% der Kinder haben Handy 53% hatten bereits eines vor dem 12. Lebensjahr
35% admitted to using their cell phones to cheat
52% schwindelten damit schon einmal unter Einbeziehung des Interents
38% kopierten Texte aus dem Internet als ihr eigene Arbeit
65% der Schüler nutzen das Handy auch während der schulzeit während das aber nur 23% der Eltern von ihren Kindern annehmen
69% der Schulen haben irgendeine art von Handyverbot, aber mehr als die Hälfte der Kids ignorieren dieses.

Mehr:
Hi-Tech Cheating: Cell Phones and Cheating in Schools, pdf., 9 S., 190 KB, 17.6.2009
Hi-Tech cheating: What Every Parents Needs to Know
Unterrichtspaket "Das Handy sicher und verantwortungsvoll nutzen"
Wie kann ich das Handy im Unterricht verwenden?
10 Gründe gegen ein Handy-Verbot an der Schule