Posts mit dem Label Arbeitsmarkt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Arbeitsmarkt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Neue Technologien: Studie Arbeit 3.0

Neue Technologien aus der ITK-Branche führen immer wieder zu grundlegenden Veränderungen der Arbeitswelt. 

In den 1980er und 1990er Jahren war es der PC, später das Internet und heute sind es Smartphones, Tablet Computer, Cloud Computing und die sozialen Medien. Die BITKOM-Studie Arbeit 3.0 untersucht die Verfügbarkeit von mobilen Endgeräten und deren Einsatz für berufliche Zwecke, sowie die Einstellungen von Arbeitgebern und Beschäftigten. Die Ergebnisse zeigen, dass das Arbeiten in der digitalen Welt immer flexibler wird, aber auch Herausforderungen birgt. 

Die Ergebnisse der Studie Arbeit 3.0 stehen zum Download zur Verfügung.

[TECHNOLOGIE ARBEIT WIRTSCHAFT]⇒
Lohnt sich ein Download? Ein schneller Blick auf das Inhaltsverzeichnis gibt Auskunft:
Vorwort 4
Studienergebnisse im Überblick 5
1 Einsatz von ITK-Geräten am Arbeitsplatz 7
1.1 Ausstattung mit ITK-Geräten, die der Arbeitgeber zur Verfügung stellt 7
1.2 Einsatz von privat angeschafften Geräten bei der Arbeit 8
2 Home Office, mobiles und vernetztes Arbeiten 9
2.1 Arbeit im Home Office 9
2.1.1 Verbreitung der Telearbeit 9
2.1.2 Gründe für die Arbeit im Home Office 10
2.1.3 Akzeptanz von Home Office 11
2.2 Mobiles Arbeiten 13
2.2.1 Arbeitsorte von Berufstätigen 13
2.2.2 Unterwegs genutzte Anwendungen und Daten 15
2.2.3 Tätigkeiten auf dem Weg zur Arbeit 17
2.2.4 Bedeutung von Freelancern 19
2.3 Vernetztes Arbeiten 21
2.3.1 Einsatz von Social Media in den Unternehmen 21
2.3.2 Teilen von Wissen mit den Kollegen 23
3 Arbeit außerhalb der regulären Arbeitszeit 25
3.1 Erreichbarkeit: Erwartungen und Regeln der Unternehmen 25
3.2 Erreichbarkeit: Einschätzung der Berufstätigen 28
4 Handlungsempfehlungen des BITKOM 31
 Arbeit 3.0 aktiv gestalten: Regeln für Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Überblick 32
 Untersuchungsdesign und Methodik 33

Studie: Lebenswelten und -wirklichkeiten von Alleinerziehenden

Alleinerziehend - Lebensabschnitt mit offenem Ausgang und hohem beruflichem Engagement.

Alleinerziehend zu sein wird von den meisten Frauen weniger als Lebenskonzept, sondern als eine Familienphase mit offenem Ausgang begriffen. Mutter zu sein prägt das Selbstverständnis der Alleinerziehenden ganz wesentlich. Gleichzeitig ist ihnen aber auch berufliches Engagement wichtiger als Müttern mit Partnern.

Alleinerziehende Mütter sehen ihre Lebenssituation überwiegend positiv, verfügen über ein hohes Selbstvertrauen und haben verschiedene Strategien, die Herausforderungen des Alltags zu bewältigen. Dies ist das Ergebnis einer vom deutschen Bundesfamilienministerium in Auftrag gegebenen Studie "Lebenswelten und -wirklichkeiten von Alleinerziehenden" des Sinus-Instituts.

Die Studie analysiert die konkreten Lebenswelten und Alltagsroutinen von Alleinerziehenden jenseits von Transferbezug und ergänzt das oft einseitige Bild über diese Familien. Nicht nur die unterschiedlichen Lebenslagen und  "Mentalitätsmuster" von Alleinerziehenden treten dabei zutage, sondern auch ihre wenig beachteten Potenziale, die sie in der Bewältigung ihres Lebensalltags entwickeln.

Viele der Befragten verwenden den Begriff "Alleinerziehend" nicht aktiv zur Beschreibung ihrer derzeitigen Familiensituation. Zum einen, weil viele Mütter sich nicht als alleinerziehend betrachten – sie verfügen über gute soziale Netzwerke und werden im Alltag von Familien, Freunden oder Nachbarn unterstützt.

Zum anderen, weil der Begriff als negativ besetzt empfunden wird. Viele Mütter sehen sich noch immer mit dem Vorurteil der Bedürftigkeit, Beziehungsunfähigkeit oder mangelnder Flexibilität und Belastbarkeit im Arbeitsleben ausgesetzt.

[TECHNOLOGIE ARBEIT WIRTSCHAFT] ⇒
Inhalt 
1. Einleitung 
2. Methodisches Vorgehen 
3. Zentrale Befunde 
4. Jenseits der Soziodemographie:  Einstellungen alleinerziehender Mütter zu 
Lebenszufriedenheit, Erwerbstätigkeit und Rollenmustern 
4.1. Lebenszufriedenheit in Sichtweite 
4.2. Beruf und Karriere als zentrale Stellschrauben 
4.3. Große Offenheit für moderne Rollenkonzepte 
5. Alleinerziehende Mütter: Vielfältige Lebensformen in der empirischen Realität 
5.1 Verständnis und Bewertung des Begriffs „alleinerziehend“ 
5.2 Alleinerziehen als Prozess:  Irritation – Re-Fokussierung – Neuorientierung 35
Irritation  38
Re-Fokussierung  39
Neuorientierung  41
5.3 Mentalitätsmuster alleinerziehender Mütter  42
Typ A: Die partnerschaftsorientierten Perfektionistinnen  43
Typ B: Die flexiblen Pragmatikerinnen 53
Typ C: Die souveränen Realistinnen 62
6. Fazit: Erwartungen an familienpolitische Akteure 70

Grenzgänger rund um den Bodensee: Informationen für A, CH, D, FL - Ausgabe 2011

Die PDF-Broschüre "Infos für Grenzgänger" bietet kompetente Informationen über die Themen Arbeit, Soziales und Steuern in den Ländern Schweiz, Deutschland, Österreich und Liechtenstein.

Was sind Grenzgänger? Grenzgänger sind Personen, die in einem Staat wohnen, in einem anderen Staat arbeiten und regelmäßig an ihren Wohnort zurückkehren. Arbeitnehmer, die von ihrem Betrieb zu einer vorübergehenden Tätigkeit ins Ausland geschickt werden, gelten nicht als Grenzgänger, sondern werden als Entsendete bezeichnet.

Interessierte finden in der Online-Ausgabe der "Infos" schnell und einfach alle wichtigen Informationen.

    • Von der Arbeitssuche zum Arbeitsvertrag
    • Soziale Sicherheit – grenzüberschreitend
    • Vermeidung von Doppelbesteuerung
    • Status als Grenzgänger und Aufenthalter

Rasche Übersicht. Die Broschüre steht zum Download zur Verfügung. Die PDF-Datei hat dank der Suchfunktion den Vorteil, das gesamte Dokument nach Informationen gezielt zu durchsuchen. Das Inhaltsverzeichnis hier soll den Interessierten auch ohne Download die Prüfung ermöglichen, ob die gewünschten Infos auch zu finden sind.

EURES. EURES (European Employment Services) ist ein Programm der europäischen Kommission und dient dem Informationsaustausch in Fragen der grenzüberschreitenden Beschäftigung und der Arbeitskräftemobilität. Partner sind die öffentlichen Arbeitsverwaltungen, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände aus den EU-Mitgliedsstaaten, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz.

Die EURES Grenzpartnerschaft Bodensee ist eine von zurzeit insgesamt 22 Grenzpartnerschaften in Europa.
Sie besteht seit Anfang 2003 und hat sich die Schaffung eines offenen und barrierefreien Arbeitmarktes im Bodenseeraum zum Ziel gesetzt. Beteiligt sind Arbeitsverwaltungen und Verbände aus Österreich, Liechtenstein, der Schweiz und Deutschland.

Link ➨  Infos für Grenzgänger 2011 - PDF, 
5.6.11/30.4.12/

INHALT
Vorwort 1
Einleitung 4


I. Von der Arbeitssuche zum Arbeitszeugnis
1. Arbeitssuche
1.1 Grundsätzliches 8
1.2 Arbeitssuche in Österreich 11
1.3 Arbeitssuche in Liechtenstein 12
1.4 Arbeitssuche in der Schweiz 12
1.5 Arbeitssuche in Deutschland 14
2. Arbeitsbewilligung
2.1 Grundsätzliches 16
2.2 Arbeiten in Österreich 17
2.3 Arbeiten in Liechtenstein 18
2.4 Arbeiten in der Schweiz 19
2.5 Arbeiten in Deutschland 24
3. Anerkennung von Berufsabschlüssen
3.1 Grundsätzliches 26
3.2 Anerkennung von Berufsabschlüssen in Österreich 30
3.3 Anerkennung von Berufsabschlüssen in Liechtenstein 32
3.4 Anerkennung von Berufsabschlüssen in der Schweiz 33
3.5 Anerkennung von Berufsabschlüssen in Deutschland 34
4. Arbeitsrecht
4.1 Grundsätzliches 35
4.2 Arbeitsrecht in Österreich 37
4.3 Arbeitsrecht in Liechtenstein 45
4.4 Arbeitsrecht in der Schweiz 52
4.5 Arbeitsrecht in Deutschland 59


II. Grenzüberschreitende soziale Sicherheit
1. Krankenversicherung
1.1 Grundsätzliches 68
1.2 Krankenversicherung in Österreich 71
1.3 Krankenversicherung in Liechtenstein 75
1.4 Krankenversicherung in der Schweiz 79
1.5 Krankenversicherung in Deutschland 88
2. Unfallversicherung
2.1 Grundsätzliches 93
2.2 Unfallversicherung in Österreich 95
2.3 Unfallversicherung in Liechtenstein 97
2.4 Unfallversicherung in der Schweiz 100
2.5 Unfallversicherung in Deutschland 103
3. Vorsorge für Alter, Invalidität und Tod
3.1 Grundsätzliches 106
3.2 Pensionsversicherung in Österreich 111
3.3 Vorsorge in Liechtenstein 118
3.4 Vorsorge in der Schweiz 125
3.5 Rentenversicherung in Deutschland 133
4. Arbeitslosenversicherung
4.1 Grundsätzliches 138
4.2 Arbeitslosenversicherung in Österreich 140
4.3 Arbeitslosenversicherung in Liechtenstein 143
4.4 Arbeitslosenversicherung in der Schweiz 144
4.5 Arbeitslosenversicherung in Deutschland 146
5. Familienleistungen
5.1 Grundsätzliches 148
5.2 Familienleistungen in Österreich 150
5.2.1 Familienbeihilfe 150
5.2.2 Kinderbetreuungsgeld 151
5.3 Familienleistungen in Liechtenstein 154
5.4 Familienleistungen in der Schweiz 155
5.4.1 Familienzulagen 155
5.4.2 Bedarfsleistungen an betreuende Eltern 156
5.5 Familienleistungen in Deutschland 157
5.5.1 Kindergeld 157
5.5.2 Elterngeld 159


III. Vermeidung von Doppelbesteuerung
1. Besteuerung der Arbeitseinkommen
1.1 Grundsätzliches 162
1.2 Arbeiten in Österreich … 166
1.2.1 … und Wohnen in der Schweiz 166
1.2.2 … und Wohnen in Deutschland 166
1.2.3 Steuerpflichtig in Österreich 168
1.3 Arbeiten in Liechtenstein … 170
1.3.1 … und Wohnen in Österreich 170
1.3.2 … und Wohnen in der Schweiz 171
1.3.3 … und Wohnen in Deutschland 172
1.3.4 Steuerpflichtig in Liechtenstein 173
1.4 Arbeiten in der Schweiz … 174
1.4.1 … und Wohnen in Österreich 174
1.4.2 … und Wohnen in Deutschland 175
1.4.3 Steuerpflichtig in der Schweiz 176
1.5 Arbeiten in Deutschland … 178
1.5.1 … und Wohnen in Österreich 178
1.5.2 … und Wohnen in der Schweiz 180
1.5.3 Steuerpflichtig in Deutschland 181
2. Besteuerung der Renten,
Pensionen und einmaligen Kapitalauszahlungen
2.1 Grundsätzliches 184
2.2 Wohnsitz in Österreich 185
2.3 Wohnsitz in der Schweiz 187
2.4 Wohnsitz in Deutschland 189
Abkürzungsverzeichnis 192

Jugendportal zu Ausbildung, Praktika und Jobs in der Bodenseeregion

EURES Bodensee ist Teil eines europaweit agierenden Netzwerkes, das unter anderem aus den öffentlichen Arbeitsverwaltungen der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und dem EWR, den EURES-BeraterInnen sowie 20 EURES Grenzpartnerschaften besteht.

Eine zentrale Plattform von EURES Bodensee liefert Auskünfte über grenzüberschreitende Ausbildungen, Praktika und Ferienjobs in der internationalen Bodenseeregion.

Info-Angebote:
Karte mit Anlaufstellen
Ausbildung im Ausland
Praktikum im Ausland
Jobben im Ausland
Auftraggeber
Links zum Thema Studium

eSource:
EURES-Jugendportal
25.12.10/15.3.12/hpm

Leben und Arbeiten in Österreich

EURES wurde im Jahr 1993 gegründet und ist ein Kooperationsnetz zwischen der Europäischen Kommission und den öffentlichen Arbeitsverwaltungen der EWR-Mitgliedstaaten (EU-Mitgliedstaaten plus Norwegen, Island und Liechtenstein) und anderen Partnerorganisationen. Auch die Schweiz wirkt an der EURES-Kooperation mit. Die gemeinsamen Ressourcen der EURES-Mitglieder und Partnerorganisationen bieten eine solide Grundlage für das EURES-Netz, um hohe Qualität der Dienste für Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu sichern.

EURES Bodensee ist Teil eines europaweit agierenden Netzwerkes, das unter anderem aus den öffentlichen Arbeitsverwaltungen der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und dem EWR, den EURES-BeraterInnen sowie 20 EURES Grenzpartnerschaften besteht.

Im Rahmen der EURES Bodensee wurde eine Broschüre "Leben und Arbeiten
in Österreich" aufgelegt, welche Arbeitssuchenden die nach Österreich kommen wollen entsprechende Informationen über Österreich uns sein politisches, soziales und ökonomisches System liefern soll. Dazu die Kernbereiche der Fragen, welche Arbeitsmigranten interessieren müssen:

INHALTSVERZEICHNIS

1.  EINFÜHRUNG 4
1.1 Geografie und Bevölkerung 4
1.2 Das politische System 5
1.3 Klima 5
1.4 Sprachen 5
1.5 Kultur und Religion 5
1.6 Arbeitsmarktpollitische Daten und Zahlen 6


2. EINREISE NACH ÖSTERREICH  7
2.1 Meldepflicht 7
2.2 Aufenthalt 7
2.3 Mitnehmen von Haus- und Heimtieren nach Österreich 8


3. LEBENSBEDINGUNGEN  9
3.1 Währung und Lebenshaltungskosten und vergleichende Preisniveaus 9
3.2 Internationale Vorwahl 9
3.2.1 Notrufnummern 9
3.3 Öffnungszeiten – Geschäfte 10
3.4 Eröffnung eines Bankkontos 10
3.5 Kraftfahrzeuge 10
3.5.1 Führerschein 10
3.5.2 KFZ-Zulassungsschein 10
3.6 Wohnen 11
3.6.1 Vorübergehender Aufenthalt in Hotels und Jugendherbergen 11
3.6.2 Wichtige Informationen rund ums Wohnen 11
3.6.3 Finden einer dauerhaften Unterkunft 12
3.6.4 Zugangsbestimmungen für Gemeindewohnungen 12
3.6.5 Zugangsbestimmungen zu Genossenschaftswohnungen 12
3.6.6 Anmeldung von Radio und Fernsehen 13
3.6.7 Anmeldung von Gas und Strom 13
3.6.8 Anmeldung von Festnetztelefon und Mobiltelefon (Handy) 13


4. BILDUNGSWESEN  14
4.1 Bildung und Ausbildung – Überblick 14
4.2 Berufliche Erstausbildung – Lehre 16
4.3 Weiterbildung 17


5. ANERKENNUNG VON AUSLÄNDISCHEN DIPLOMEN UND BERUFSZULASSUNG 18
5.1 Allgemeine Informationen 18
5.2 Anerkennung und Nostrifikation – Zuständigkeiten 18
5.2.1 Akademische Ausbildungen an Universitäten/Fachhochschulen etc. 18
5.2.2 Lehrämter 18
5.2.3 Diplome im nicht-ärztlichen Gesundheitsbereich 19
5.2.3.1 Berufszulassung – Gesundheitsberufe 19
5.2.3.2 Nostrifikation – Gesundheitsberufe 20
5.2.4 ÄrztInnen 21
5.2.5 RechtsanwältInnen 21
5.2.6 ArchitektInnen/BauingenieurInnen/ZiviltechnikerInnen 21
5.2.7 Anerkennung ausländischer schulischer und beruflicher Diplome 21Leben und Arbeiten in Österreich 2009 3


6. ARBEITSUCHE IN ÖSTERREICH 23
6.1 Arbeitsuche aus dem EU/EWR-Ausland/der Schweiz und in Österreich 23
6.2 EURES (European Employment Services) 23
6.3 Arbeitsmarktservice (AMS) Österreich 24
6.4 Tageszeitungen 27
6.5 Private Arbeitsvermittler 27
6.6 Verdeckter Arbeitsmarkt 27
6.7 Au-pair 28
6.8 Saisonarbeit 29
6.9 Übergangsbestimmungen für neue EU-BürgerInnen am österreichischen Arbeitsmarkt 29
6.10 Bewerbungsunterlagen 30


7. ARBEITSBEDINGUNGEN  31
7.1 Arbeitsrecht – Überblick 31
7.2 ArbeitnehmerInnenvertretungen 31
7.2.1 Arbeiterkammer und Österreichischer Gewerkschaftsbund 31
7.2.2 Betriebsrat 32
7.3 Beschäftigungsverhältnisse 32
7.3.1 Arbeitsvertrag und Dienstzettel 32
7.3.1.1 Arbeitszeit und Urlaubsanspruch 33
7.3.1.2 Kündigung 33
7.3.2 Freier Dienst- bzw. Arbeitsvertrag 33
7.3.3 Werkvertrag 34
7.4 Bildungskarenz und Sabbatical 36
7.5 Familienhospizkarenz 36


8.  LEBEN MIT KINDERN 37
8.1 Mutterschutz 37
8.1.1 Angestellte/Arbeiterinnen 37
8.1.2 Geringfügig Beschäftigte und freie Dienstnehmerinnen 37
8.1.3 Selbstständig Erwerbstätige 37
8.1.4 Mutter-Kind-Pass 38
8.2 Karenz, Kinderbetreuungsgeld und Elternteilzeit 38
8.3 Familienbeihilfe 40


9. STEUERN 41
9.1 Einkommenssteuer und Arbeitnehmerveranlagung 41


10. SOZIALE SICHERHEIT 43
10.1 Krankenversicherung 44
10.2 Unfallversicherung 46
10.3 Pensionsversicherung 46
10.4 Arbeitslosenversicherung 46
10.4.1 Arbeitslosengeld 46
10.4.2 Mitnahme des Leistungsanspruches aus dem Ausland 47
10.4.3 Notstandshilfe 48
10.5 Sozialhilfe 48


11. CHECKLISTE FÜR DIE ÜBERSIEDELUNG NACH ÖSTERREICH  49
12. EURES-BERATERINNEN IN ÖSTERREICH  51
13. INTERNET-ADRESSEN  5

eSource:
Leben und Arbeiten in Österreich
17.4.11/18.3.2012/

Work Ability Index aktualisiert

Arbeitsfähigkeit von Beschäftigten bewerten und fördern

Der Trend ist nach wie vor zu beobachten: Trotz vielfältiger Anstrengungen von Politik und Wirtschaft erreichen viele Erwerbstätige das Pensionsalter nicht in Arbeit. Die Politik hat vorschnell Ursachen gefunden.

Doch die Ursachen dafür liegen häufig im vorzeitigen Ausscheiden aus dem Erwerbsleben aufgrund verminderter Erwerbsfähigkeit. Dabei sind insbesondere die Krankheiten des Skeletts, der Muskeln und des Bindegewebes, psychische Störungen sowie Krankheiten des Kreislaufsystems für den vorzeitigen und erzwungenen Ruhestand verantwortlich. Der Blick in die Statistik zeigt zudem, dass es sich dabei keineswegs um Einzelfälle handelt.

Die deutsche Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat die vierte überarbeitete Auflage der Broschüre "Why WAI - Der Work Ability Index im Einsatz für Arbeitsfähigkeit und Prävention - Erfahrungsberichte aus der Praxis" herausgegeben. Der Work Ability Index (WAI), der in Deutschland auch als "Arbeitsfähigkeitsindex" oder "Arbeitsbewältigungsindex (ABI)" bezeichnet wird, ist eine Entwicklung aus über 20-jähriger arbeitswissenschaftlicher Forschung am Finnischen Institut für Arbeitsmedizin. Dabei handelt es sich im Kern um einen Fragebogen, der aus zehn Fragen und einer Diagnoseliste besteht, die in sieben sogenannten WAI-Dimensionen zusammengefasst werden.

Das Instrument unterstützt die Verbesserung der Arbeitsfähigkeit Beschäftigter durch Verhaltens- und Verhältnisprävention. Das ist wichtig, da besonders die Altersgruppe der 50- bis 64-jährigen, die einen erheblichen Teil der Erwerbsbevölkerung in Deutschland ausmacht, zu früh in Rente geht. Mithilfe des WAI lässt sich sowohl die aktuelle als auch die künftige Arbeitsfähigkeit erfassen und bewerten. So können dann konkrete Maßnahmen eingeleitet werden, die die Arbeitsfähigkeit erhalten und verbessern - dadurch lässt sich Frühverrentung verhindern.

Dazu möchte die fast 150-seitige Broschüre einen Beitrag leisten. Sie stellt Projekte vor, welche die "WAI-Netzwerker" in Eigenverantwortung initiiert und durchgeführt haben. Dabei verfolgt die Broschüre das Ziel, den WAI in der Praxis weiter bekannt zu machen, Erfahrungen im Umgang mit dem WAI der Öffentlichkeit vorzustellen, und letztlich zum Einsatz des WAI anzuregen und zu ermutigen.

Mehr:
Why WAI? - Der Work Ability Index im Einsatz für Arbeitsfähigkeit und Prävention. Erfahrungsberichte aus der Praxis überarbeitete 4. Auflage. 2011. ISBN: 978-3-88261-696-5, 146 Seiten, Papier, PDF-Datei

Inhalt
Vorwort 5
1 Einleitung 7
2 Gesund älter werden in der Altenpñege!
Erhalt und Verbesserung der Arbeitsfähigkeit im Seniorenheim Martha Piter 17
3 Gut, dass wir verglichen haben!
Arbeitsfähigkeit von PØegepersonal in Deutschland und Europa 27
4 Alles einsteigen bis zur Endstation Rente!
Die Einführung des Work Ability Index (WAI) bei den Verkehrsbetrieben Hamburg-Holstein (VHH) 35
5 Was bringt das alles?
Der WAI als Instrument zur Messung der Wirksamkeit gesundheitsfördernder Maßnahmen 43
6 Mit guten Arbeitsbedingungen Wettbewerbsfähigkeit sichern!
Das ABI-Projekt bei Henkel 51
7 Arbeit verbessern, Gesundheit erhalten, Qualität sichern!
Erfahrungen der ThyssenKrupp Steel Europe AG mit dem WAI 59
8 Alter ist nicht alles!
Der Einsatz des WAI bei Schichtarbeitern 67
9 Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit trotz Arbeitslosigkeit gezielt verbessern!
Evaluationsergebnisse einer gesundheitsfördernden Maßnahme im Kontext der Ergebnisse
einer internationalen Studie zum Work Ability Score 73
10 Zukunftsstrategien für eine alternsgerechte Arbeitswelt
Erfahrungen aus dem Projekt ›Alternsmanagement in Kleinbetrieben‹ 83
11 Der WAI – ein bewährtes Instrument für die Praxis!
Vier Erfahrungsberichte des Arbeitsmedizinischen Dienstes Hamburg 87
12 Die Dinge in die eigene Hand nehmen!
Arbeitsbewältigungs-Coaching als Antwort auf veränderte Bedürfnisse und Arbeitswelten 99
13 Nichts getan – und doch etwas passiert!
Spontane Veränderungen der Arbeitsbewältigung bei Beschäftigten in der ambulanten PØege (2003 – 2005) 107
14 Auch die Klein- und Mittelbetriebe ðt machen!
Erfahrungen aus dem ABI-NRW-Projekt 113
15 Wer nicht fragt, bleibt dumm!
Der WAI im Einsatz bei der Landeshauptstadt München 123
16 WAI & Co in der Praxis
Die verschiedenen Einsatzformen des Work Ability Index und verwandter Instrumente 131
Links und Literatur 141
Impressum 147

Infos für Grenzgänger (A, CH, D, FL )

Die Broschüre entspricht dem großen Ziel der EURES-Grenzpartnerschaft Bodensee – bestehend aus Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden und Arbeitsverwaltungen in den Ländern Baden-Württemberg, Bayern und Vorarlberg, dem Fürstentum Liechtenstein und den Ostschweizer Kantonen - die Freizügigkeit der Arbeitnehmer/innen hin zu einem gemeinsamen, offenen Arbeitsmarkt rund um den Bodensee zu fördern.

Die 200 Seiten starke Broschüre, die man im Web downloaden kann, bietet eine Menge Information zu Beschäftigungsmöglichkeiten, Anlaufstellen, Sozial-, Steuer- Ausländer- und Arbeitsmarktrecht. So quasi als Nebenprodukt wird ein Vergleich des Sozialrechtssystems der Region (A, CH, D, FL) mitgeliefert.

Online - Gestenkoffer: Körpersprache per Video online erklärt


Körpersprache ist ein Spiegel unseres Inneren. Die richtige Interpretation von Körpersignalen ist daher ein wichtiger Schritt in der Kommunikation. Allerdings wird auch nichts so mißverstanden wie Gesten.

Wirkungsforschung. Mit 55 Prozent liegt die Körpersprache weit vorn bei den Faktoren, die unsere Wirkung bestimmen. Während die Stimme immerhin noch mit 38 Prozent zu Buche schlägt, liegt der sachliche Informationsgehalt bei gerade mal 7 Prozent. Zurück gehen diese Zahlen auf die 1972 von dem Psychologen Albert Mehrabian durchgeführte Studie „Silent Messages“. Andere Studien errechnen gar einen Wirkanteil der Körpersprache von 69 Prozent. Wie auch immer der exakte Wert lauten mag: Der Anteil der Körpersprache an unserer Wirkung ist nicht hoch genug einzuschätzen.


Daher hat die absatzwirtschaft mit dem Experten für Körpersprache, Jan Sentürk, die Reihe "Gestenkoffer" aufgelegt, in der alle zwei Wochen eine neue Geste per Video erklärt wird.

Mehr:
Körpersprache zum Mitnehmen
11.8.09/30.10.11/

Männer wünschen sich kürzere Arbeitszeiten, Frauen längere ...

Bei den Arbeitszeiten klafft (in Deutschland) eine deutliche Lücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit: Vollzeitbeschäftigte Männer wünschen sich kürzere Arbeitszeiten – pro Woche möchten sie mindestens vier Stunden weniger im Büro verbringen. Besonders unzufrieden mit ihren Arbeitszeiten sind vor allem Frauen, die teilzeitbeschäftigt sind: Sie streben in großer Zahl eine Vollzeittätigkeit an.Dies sind zentrale Ergebnisse einer jetzt vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW Berlin) veröffentlichten Untersuchung auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP).

Männer wüschen sich kürzere Arbeitszeiten. Die durchschnittliche Arbeitszeit vollzeitbeschäftigter Männer (BRD) lag 2007 bei rund 43 Wochenstunden - tatsächlich wünschten sie sich aber eine mindestens vier Stunden kürzere Arbeitszeit. Bei Frauen hat die Erwerbstätigkeit seit den frühen 90ern zwar stark zugenommen. Mit ihren durchschnittlichen Arbeitszeiten bleiben Frauen allerdings noch immer deutlich hinter den Männern zurück – und hinter dem, was sie eigentlich möchten.

Abbau von Überstunden. Arbeitszeiten von mehr als 40 Wochenstunden sind sowohl bei Männern als auch bei Frauen unbeliebt. Im Jahr 2007 war gut die Hälfte der Männer mehr als 40 Wochenstunden tätig – obwohl nur knapp ein Fünftel dies wünschte. Bei den Frauen waren die Unterschiede weniger gravierend, aber ebenfalls vorhanden.

Wie ließen sich nun gewünschte und tatsächliche Arbeitszeiten besser in Einklang bringen? "Ein Weg wären weniger Überstunden", sagte die DIW-Arbeitsmarktexpertin PD Dr. Elke Holst. "Häufig wird wesentlich mehr gearbeitet als vertraglich vereinbart. Wunsch und Wirklichkeit von Erwerbstätigen könnten näher zusammenrücken, wenn die vereinbarten Stunden eingehalten würden."

Mehr:
Deutsches Institut fürwirtschaftsforschung - Wochenbericht 25/2009, pdf., 20 S., 550 KB, 15.6.2009
21.6.09/29.10.11/

Studie: Macht Arbeitslosigkeit krank?


Wer arbeitslos wird, erlebt dies meist als schwere Belastung, die weit über finanzielle Einschränkungen hinausgeht. Die psychischen Belastungen wirken sich auch auf die Gesundheit aus. Arbeitslose sind wohl auch wesentlich häufiger krank als Erwerbstätige.
Wissenschaftliche Studien belegen ein größeres Krankheitsrisiko bei Arbeitslosen. So auch eine Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes.

Mehr + eSource:
Studie: Arbeitslosigkeit macht krank
20.8.10/18.8.11/

Humankapital: Zusammenhang von Qualifikation und Innovation


[Free eBook] Die Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg sind das Wissen, die Leistungsbereitschaft und die Qualifikationen der Beschäftigten. Das Humankapital ist zur wichtigsten Ressource für die wissenschaftliche und technologische Wettbewerbsfähigkeit eines Standortes geworden. Die Entwicklungen hin zur Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft und die dadurch begründete verstärkte Akademisierung der Qualifikationsstruktur des Arbeitsmarktes erhöht die Fachkräftenachfrage und erzeugt der demografische Effekt einen Ersatzbedarf, der immer schwieriger zu decken sein wird, was wiederum entgegengesetz weniger Raum für eine Ausweitung der Beschäftigung in wissensintensiver Wirtschaft erlaubt.


Abstract. Die Humankapitaltheorie sieht Bildung als Kapital, das Individuen auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen Humankapital bildet einen wichtigen Input in den Innovationsprozess, wodurch Anreize für oder gegen die Investition in Humankapital ins Interesse der Innovationsforschung rücken

Es wird zunächst der theoretische Zusammenhang zwischen Innovation und Bildung erörtert, ehe dieser Zusammenhang überprüft und Bildungsrenditen als Anreiz für Investitionen empirisch untersucht werden.

Die Ergebnisse belegen einen starken und stabilen Zusammenhang zwischen Bildung und Innovation Allerdings scheinen FuE-Aufwendungen und Bildung der Beschäftigten alleine, Innovationen immer weniger erklären zu können Des Weiteren sind die Bildungsrenditen in der gewerblichen Wirtschaft seit den 1980er Jahren zurückgegangen Unterstellt man eine Signalwirkung dieser Renditen, dann sind auch die Anreize für eine Investition gesunken

Daneben lautet eine Schlussfolgerung, dass es nicht zu massiven Engpässen bei Hochqualifizierten gekommen ist, was häufig öffentlich diskutierten Unterstellungen widerspricht Die eigenen Schätzungen der Bildungsrenditen belegen jedenfalls, dass gerade Ingenieure und Naturwissenschaftler zu den relativen Verlierern der Entwicklung der Bildungsrenditen gehören.

Link ➨   
Rainer Frietsch: Qualifikation und Innovation - Fraunhofer Verlag, 2011, IV, 168 S. ISI-Schriftenreihe Innovationspotenziale

Inhaltsverzeichnis 
1 Einleitung und Struktur 1
2 Innovationssysteme  5
2.1 Invention, Innovation, Innovationssysteme und ihre Akteure  5
2.2 Der Innovationssystem-Ansatz 12
2.3 Schlüsselrollen im Innovationsprozess – von Schumpeter bis
heute  16
3 Indikatoren und deren Messung 21
3.1 Die Operationalisierung der Innovationssystem-Heuristik 22
3.2 Dienstleistungen  32
3.3 Exkurs zu Patenten  34
4 Theoretische Grundlagen der Bildungsrenditen  39
4.1 Soziologische und ökonomische Perspektiven  39
4.2 Die Humankapital-Theorie und der Signaling-/ ScreeningAnsatz  44
4.3 Die Rolle von Wissen in der Humankapitaltheorie  48
4.4 Die Schätzung der Bildungsrenditen nach Mincer  50
4.4.1 Kritik an diesem Ansatz 52
4.4.2 Brutto- vs Nettoeinkommen – soziale und private
Bildungsrenditen  58
4.4.3 "Intra- und interpersonelle" Konstanz der Bildungsrenditen  61
4.5 Schlussfolgerung für die eigenen empirischen Analysen  64
5 Vom Nutzen und von Renditen  67
5.1 Bildungsnutzen – eine Literaturauswahl  67
5.2 Die Entwicklung der Bildungsrenditen – eine Literaturauswahl  69
5.2.1 Nachfrage nach qualifizierten Beschäftigten – technischer
Wandel und Globalisierung  69
5.2.2 Die Arbeitsproduktivität  74II  Inhalt
5.2.3 Bildungsrenditen: internationale Trends  77
5.2.4 Bildungsrenditen: Trends in Deutschland  81
5.3 Zusammenfassung der Diskussion von Bildungsnutzen und
-renditen  87
6 Bildungsrenditen und Lohndifferentiale für die Jahre 1980-2004  91
6.1 Ausgangspunkt der eigenen empirischen Untersuchung  91
6.2 Daten und Abgrenzung  93
6.2.1 Der Mikrozensus  93
6.2.2 Der Linked-Employer-Employee-Datensatz (LIAB) des
Institutes für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB)  96
6.3 Deskriptive Analysen – Bildung und Einkommen der
Erwerbstätigen  97
6.4 Traditionelle Mincer-Gleichung 103
6.5 Private Renditen unter Kontrolle der Anzahl der Kinder 106
6.6 Lohndifferentiale nach formellen Bildungsabschlüssen  107
6.6.1 Quantilsregressionen – die Entwicklungen im oberen und
unteren Einkommensbereich  110
6.6.2 Die Entwicklung der Lohndifferentiale nach Fächergruppen 114
6.7 Zusammenfassung der Ergebnisse  117
7 Schätzung des Zusammenhangs von Qualifikation und Innovation
auf betrieblicher Ebene 119
7.1 Deskriptive Analysen  120
7.2 Diskussion der Regressionsanalysen 128
7.3 Überprüfung der Regressionsergebnisse mit dem MIP 130
7.4 Zusammenfassung der Ergebnisse  134
8 Zusammenfassung und Schlussfolgerungen 137
9 Literatur 143
10 Anhang 168

Berufswahl: Die Online-Jugendplattform des Arbeitsmarktservice als erste Information


Das Arbeitsmarktservice (AMS) bietet eine umfangreiche Plattform rund um die Themen Schul-, Studium- und Berufswahl an. Auf dieser Webseite, die speziell für Jugendliche gemacht ist, bekommt man Auskunft und zahlreiche Infos über Berufsfelder, Berufsfindung und Bewerbungstraining.

Viele Fragen rund um die Themen Schule-, Studium- und Berufswahl können ab sofort online beantwortet werden. Das AMS bietet zu diesen Themenbereichen damit eine umfangreiche Plattform an.

Fragen über Fragen:

    * Welchen Beruf soll ich ergreifen?
    * Soll ich einen Lehre machen oder weiter zur Schule gehen?
    * Kann ich als Mädchen auch einen technischen Beruf erlernen?
    * Welche Berufe sind gefragt?
    * Soll ich nach der Matura gleich ins Berufsleben einsteigen, eine kurze Ausbildung machen- oder ein Studium beginnen?

Es lohnt sich dort sowohl für Jugendlich als auch für Eltern (wiewohl die Seite für Jugendliche gemacht ist)  sich einmal zu orientieren.


Link ➨  


Die Jugendplattform des AMS – www.arbeitszimmer.cc 

5.7.10/23.7.11/

Machbarkeitsstudie: Haushaltsnahe Dienstleistungen für Wiedereinsteigerinnen

Ziel und Aufgabe des deutschen Vorhabens war die Erstellung einer wirtschafts- und verwaltungswissenschaftlich orientierten Machbarkeitsstudie für ein mittelfristig umsetzbares Modell zur Förderung der Inanspruchnahme haushaltsnaher Dienstleistungen durch Frauen/private Haushalte beim beruflichen Wiedereinstieg.

Immer noch sind es die Frauen, die einen Großteil der unbezahlten, aber volkswirtschaftlich wertvollen Arbeit in Haushalt und Familie leisten und dafür im Beruf zurückstecken. Die Überwindung von geschlechtersegregierten Alltags- und Lebenszeiten setzt einen Ausbau von passgenauen und qualitativ hochwertigen familienrelevanten Human- und Sachdienstleistungen voraus. Die Substitution ehemals in Eigenleistung erbrachter Tätigkeiten durch professionelle Dienstleistungen kann damit ein Gewinn an Zeit für Familie und Erwerbsarbeit oder ehrenamtliche Betätigung sein.

Im Falle der haushaltsnahen Dienstleistungen scheint das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage nur in zwei Segmenten gut zu funktionieren: einerseits im informellen Markt der Schwarzarbeit mit niedrigen Preisen und andererseits in einem Hochpreissegment mit entsprechend gut situierten Kundinnen und Kunden. Politisches Ziel sollte es sein, informelle Tätigkeiten und Schwarzarbeit zu legalisieren, private Eigenarbeit zu substituieren und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu schaffen.

Der Begriff haushaltsnahe Dienstleistungen umfasst dabei alle Tätigkeiten, die
• gewöhnlich von den Haushaltsmitgliedern ohne vertiefte Spezialkenntnisse erbracht werden
können,
• Entlastung im familiären Alltag des Privathaushaltes schaffen und
• von Außenstehenden gegen Entgelt im und für den privaten Haushalt erbracht werden.6
 
Dazu zählen
• hauswirtschaftliche Arbeiten wie Wohnungsreinigung, Wäschepflege und Gartenarbeiten,
aber auch kleinere Instandhaltungs- und Reparaturtätigkeiten sowie
• personenbezogene Tätigkeiten wie die Betreuung, Pflege und Versorgung von Kindern oder
die alltägliche Unterstützung von Pflegebedürftigen.
Nicht eingeschlossen sind demnach pädagogische und medizinische Leistungen sowie spezialisierte Handwerkerleistungen.


Link ➨  Machbarkeitsstudie "Haushaltsnahe Dienstleistungen für Wiedereinsteigerinnen"



INHALTSVERZEICHNIS
1. Einleitung 1
2. Status Quo – Inanspruchnahme und Angebot Haushaltsnaher 
Dienstleistungen in deutschland 3
2.1 Der Markt für haushaltsnahe Dienstleistungen 3
2.2 Nachfrage und Inanspruchnahme haushaltsnaher Dienstleistungen 4
2.3 Angebot und Beschäftigung im Arbeitsmarkt „Privathaushalt“ 8
2.4 Markttransparenz im Segment der haushaltsnahen Dienstleistungen 12
3. Vorschläge für ein Modell zum Ausbau der  Inanspruchnahme 
haushaltsnaher Dienst-leistungen 14
3.1 Markttransparenz herstellen – Inanspruchnahme erleichtern 14
3.2 Verlässliche Angebote schaffen – Dienstleistende gewinnen sowie 
Qualitätsstandards entwickeln und umsetzen 22
3.2.1 Ansätze zur erfolgreichen Personalrekrutierung 22
3.2.2 Qualitätssicherung durch Qualifizierung der Dienstleistenden und 
Etablierung von Qualitätsstandards 25
3.3 Nachfrage steigern – Inanspruchnahme nachhaltig sichern 32
3.3.1 Ausgestaltung eines Fördermodells 32
3.3.2 Ökonomische Analyse einer Subvention haushaltsnaher  
Dienstleistungen 37
4. Fazit 43
5. Literatur 46
6. Anhang 50
6.1 Methodisches Vorgehen 50
6.2 Die Vergleichsländer im Überblick 51
6.2.1 Belgien 51
6.2.2 Frankreich 52
6.2.3 Dänemark 53
6.2.4 Schweden 54
6.3 Gesamtsaldo von Ausgaben und Einnahmen – Datenanhang 55

EU: "Blue Card" - Umsetzung im Jahr 2011

Heuer wird die europäische „Blue Card“ eingeführt. Nach dem Vorbild der Greencard sollen hochqualifizierte Fachkräfte aus Nicht-EU-Staaten leichter eine Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis in der EU erhalten. Die Regierung muss die entsprechende Richtlinie bis zum 19. Juni 2011 in österreichisches Recht umgesetzt haben. Die Blue Card kann das nationale Zuwanderungsrecht zwar nicht wirklich aushebeln, eröffnet aber die Chance, die bestehenden restriktiven Regelungen zu lockern. Dazu zählt zum Beispiel die Senkung der Mindestverdienstgrenzen in Höhe von 66.000 Euro pro Jahr für den Erhalt einer Niederlassungserlaubnis oder der Wegfall der Vorrangprüfung.

Beim internationalen Wettbewerb um die "klugen Köpfe" ist die EU wenig erfolgreich: Während 55% aller gut ausgebildeten Migrantinnen und Migranten in die USA einwandern, würden sich nur 5% von ihnen für die EU entscheiden. Dieses Missverhältnis gelte es zu beheben, meint die Europäische Kommission. Aus diesem Grund hatte sie 2007 einen Gesetzesvorschlag eingebracht, der hochqualifizierten Drittstaatsangehörigen den Zugang zu den europäischen Arbeitsmärkten erleichtern sollte. Der Vorschlag wurde nach diversen Änderungen im Mai 2009 vom Rat verabschiedet.

Ende Oktober 2008 trafen die EU-Staaten nach monatelangen Debatten eine Grundsatzeinigung, dass ab frühestens 2011 Fachkräfte aus Drittstaaten mit einer Blue Card nach Europa kommen können sollen. Mit der Blue Card will die Europäische Union nach Vorbild der Green Card der USA hochqualifizierte Arbeitskräfte anwerben und so den (angeblichen) Fachkräftemangel lindern. Nationale Zuzugs-Regeln sollen jedoch weiterhin Vorrang behalten.

Voraussetzungen: Arbeitsvertrag und deutlich höheres Gehalt als das Durchschnittseinkommen

Die Blue Card ist nach der blauen Farbe der Europaflagge benannt. Sie soll Drittstaatlern mit Hochschulabschluss oder mindestens fünfjähriger Berufserfahrung den europäischen Arbeitsmarkt öffnen. Ein Facharbeiter aus der Ukraine, China oder Bangladesch muss dafür einen Arbeitsvertrag oder eine feste Arbeitszusage in einem EU-Staat nachweisen und ein Gehalt, das mindestens 1,5 mal so hoch ist wie das Durchschnittsgehalt des jeweiligen Landes.

Zweifel an Wirksamkeit der "Blue Card"

Fachkräfte erhalten mit der Blue Card automatisch ein zweijähriges Aufenthalts- und Arbeitsrecht in einem EU-Staat. Nach dieser Zeit sind eine Verlängerung und ein Umzug in einen anderen Mitgliedsstaat möglich. Auch der Familiennachzug wird erleichtert. Allerdings ermöglicht die Blue Card nicht automatisch die Arbeitssuche in der gesamten EU. Eine nationale Arbeitsmarktprüfung soll weiterhin notwendig sein.
Da die Europäische Kommission sich nicht mit dem Vorschlag durchsetzen konnte, eine europäische Zuwanderungsquote vorzusehen, und die Mitgliedstaaten weiter über die Aufnahme entscheiden können, gibt es Zweifel an der tatsächlichen Wirksamkeit der "Blue Card"-Regelung.

Öffnung 2011

Insbesondere die tschechische Regierung wehrte sich gegen eine rasche Öffnung des Arbeitsmarkts. Sie setzte durch, dass die EU frühestens im Mai 2011 die Grenzen entsprechend für hochqualifizierte Bürger aus Drittländern öffnen dürfte. Spätestens zu diesem Zeitpunkt müssen sämtliche Beschränkungen für den Zuzug von ArbeitnehmerInnen aus den der EU im Mai 2004 beigetretenen zehn mittel- und osteuropäischen Staaten in die 15 "alten" Mitgliedsländer weggefallen sein.

Nach der Konsultation durch das Europäische Parlament im November 2008 und der offiziellen Annahme durch den Rat im Mai 2009 haben die EU-Migliedsstaaten nun zwei Jahre zur Umsetzung der Richtlinie Zeit. Einzige Ausnahme bilden Irland, Großbritannien und Dänemark, die von ihrem Opt Out zur Anwendung der Richtlinie Gebrauch gemacht haben.

Mehr:
Blaue Karte EU