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Weltmaschine: Die kleinsten Teilchen und größten Rätsel des Universums

Was geschah beim Urknall? Woraus besteht das Universum? Woher kommt die Masse? Wo ist die Antimaterie? Wissenschaftler aus der ganzen Welt gehen diesen fundamentalen Fragen mit Hilfe des Teilchenbeschleunigers Large Hadron Collider LHC nach.

Der LHC gehört zum europäischen Kernforschungszentrum CERN in Genf und ist der leistungsstärkste Teilchenbeschleuniger der Welt. Der 27 Kilometer lange ringförmige Beschleuniger, den internationale Teams aus Wissenschaftlern, Ingenieuren und Technikern gebaut haben, liegt in etwa 100 Meter Tiefe im Grenzgebiet zwischen Frankreich und der Schweiz.

Inhaltsverzeichnis
Weltmaschine LHC  3
Die großen Fragen der Physik  7
Die Detektoren – Kathedralen der Wissenschaft  12
ATLAS: der Riese  12
CMS: der Schwere  14
LHCb: auf der Suche nach dem kleinen Unterschied  16
ALICE: die Plasmaschmiede  18
Grid – das Computernetzwerk der Zukunft  21
Deutschland – ein starker Partner  23

Link ➨ 
Weltmaschine: Die kleinsten Teilchen und größten Rätsel des Universums, pdf. 24 S.
24.5.11/9.5.12/

Kostenloser Leitfaden: Moderne audio-visuelle Datenformate


Es gibt eine Unzahl von Verfahren zur Codierung und Komprimierung audiovisueller Daten. Der Leitfaden unternimmt einen Versuch, diese zu systematisieren und einen aktuellen Überblick über die verschiedenen Formate zu bieten.Welche Unterschiede gibt es zwischen den vielen Video-, Audio- und Bildformaten? Was sind eigentlich Codecs und welche Bedeutung haben sie? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt die neue Bitkom-Publikation "AV-Content – Kundenerwartungen, Übertragungswege und moderne AV-Formate".

Moderne audio-visuelle Datenformate. Die Publikation richtet sich an Leser aus der Industrie, dem Fachhandel sowie an technisch interessierte Verbraucher. Mit der zunehmenden Vernetzung der Consumer Electronics steigen auch die Erwartungen der Kunden: Musik, Filme und Bilder sollen immer, überall und auf möglichst jedem Endgerät laufen. Die vielen Verfahren zur Codierung von Audio- und Videosignalen erschweren jedoch einen solchen Austausch. Der Leitfaden erklärt die wichtigsten Formate und Übertragungswerte auf verständliche Art und Weise und erhöht damit die Transparenz in diesem komplexen Markt. Die Publikation wurde im Auftrag des Bitkom-Arbeitskreises "Consumer & Content" (mit Dr. Ronald Glasberg von der TU-Berlin) geschrieben.

Mehr:
Moderne audio-visuelle Datenformate (Kundenerwartungen, Übertragungswege und technische Standards), BITKOM, pdf., 27 S., 17.4.2009)

Europas Telekommunikationssektor weltweit führend


Europa ist bei Mobiltelefondiensten weltweit führend: Die Zahl der Handyverträge beläuft sich auf 119 % der EU-Bevölkerung (7 Prozentpunkte mehr als 2007) und liegt damit weit vor den USA (87 %) und Japan (84 %).

Dies ist eines der Ergebnisse des heute vorgelegten Forschrittsberichts der EU-Kommission zum Binnenmarkt in der Telekommunikation. Trotz der Wirtschaftskrise sind die Erlöse des EU-Telekommunikationssektors (auf den rund 3 % des BIP der EU entfallen) 2008 weiter gestiegen und betragen Schätzungen zufolge nun über 300 Mrd. €, was einer Steigerung von 1,3 % gegenüber 2007 entspricht. Der Sektor ist damit stärker gewachsen als die restliche Wirtschaft, die nur um 1 % zulegte.

Auch die Verbraucher profitieren von der Wettbewerbsfähigkeit der Branche: Sie zahlen weniger und bekommen bessere Leistungen. Die durchschnittliche Mobiltelefonrechnung ist 2008 von 21,48 € auf 19,49 € gesunken, und 75 % der europäischen Verbraucher haben jetzt einen Internetzugang mit 2 Megabit pro Sekunde und darüber (was beispielsweise Fernsehen im Internet ermöglicht), beides dank der Maßnahmen der EU.

Im Bericht der Kommission wird jedoch auch davor gewarnt, dass ohne eine bessere europäische Koordinierung die Vorteile des Telekommunikationsbinnenmarkts durch uneinheitliche einzelstaatliche Regulierungstätigkeit aufs Spiel gesetzt werden.

Telekommunikationssektor wächst stärker als restliche Wirtschaft

Das geschätzte Wachstum des EU-Telekommunikationssektors im Jahr 2008 beträgt 1,3 %, mehr als das reale BIP-Wachstum der Gesamtwirtschaft von 1 %. Er trägt weiterhin zur Inflationsdämpfung bei, da die Preise der meisten Standardkommunikationsleistungen (etwa Telefongespräche und Internetnutzung) immer noch sinken.

Mobiltelefon: Verbraucher zahlen 34,5 % weniger als vor fünf Jahren

Die Mobiltelefonie war auch 2008 wieder das dynamischste Segment des Telekommunikationsmarkts. Die Mobiltelefonnutzung nahm von 112 % der Bevölkerung 2007 auf 119 % im Jahr 2008 zu. In Italien, Litauen und Luxemburg liegt die Nutzungsrate bei über 140 %. Der durchschnittliche Marktanteil der führenden Betreiber ging letztes Jahr um rund 3 % zurück, was ein Anzeichen für mehr Wettbewerb auf dem Markt ist. Im Ergebnis verbringen die Verbraucher mehr Zeit mit Gesprächen und dem Senden von SMS-Nachrichten zu Preisen, die mindestens um 34,5 % unter denen von 2004 liegen.

EU-Länder weltweit führend bei Hochgeschwindigkeits-Internet

Die Zahl der Hochgeschwindigkeits-Internetzugänge über das Festnetz steigt in der EU weiter an: 2008 um 14 Millionen auf insgesamt mehr als 114 Millionen. Dänemark und die Niederlande sind beim Breitband weltweit führend und erreichen damit mehr als 35 % der Bevölkerung. Sie liegen zusammen mit Schweden, Finnland, dem Vereinigten Königreich, Luxemburg, Belgien, Deutschland und Frankreich vor den USA, die im Juli 2008 eine Marktdurchdringung von 25 % aufwiesen.

Auch die mobile Breitbandnutzung wächst stark; hier entspricht die Zahl der Zugänge jetzt 13 % der EU-Bevölkerung. Mobiles Breitband via Datenkarten und Dongles entwickelt sich in Ländern wie Österreich (Zahl der Zugänge entspricht 11,4 % der Bevölkerung), Finnland (9,1 %) und Portugal (8,3 %) zu einer akzeptablen Alternative zum Festnetz-Breitbandanschluss.

Mehr Verbraucher wechseln ihren Betreiber. 2008 haben 20,5 Millionen Verbraucher ihren Telefonbetreiber unter Beibehaltung ihrer Festnetz- oder Mobiltelefonnummer gewechselt. Seit der Betreiberwechsel 2003 möglich wurde, hatten bis Oktober 2008 rund 84 Millionen Telefonteilnehmer (17 % der EU-Bevölkerung) davon Gebrauch gemacht.

Probleme für den europäischen Telekommunikationsbinnenmarkt. In dem heute vorgelegten Bericht wird aber auch ausgeführt, dass unterschiedliche Regulierung in den EU-Ländern weiterhin ein Hindernis für einen wirklichen Telekommunikationsbinnenmarkt für Betreiber und Verbraucher darstellt.

* Unabhängige nationale Telekommunikationsregulierer sind unabdingbar, um eine faire und wirksame Regulierung zu gewährleisten, sie sind aber noch nicht in allen 27 EU-Ländern Realität. Die Kommission hat Vertragsverletzungsverfahren gegen Litauen, Lettland und Rumänien eingeleitet, die noch anhängig sind, während ein Verfahren gegen Polen vor den Europäischen Gerichtshof gebracht wurde.
* Die uneinheitliche Regulierung ähnlicher Wettbewerbsprobleme kann eine zusätzliche Bürde für Telekommunikationsbetreiber darstellen, zumal eine wachsende Zahl von Unternehmen in mehreren Ländern tätig ist oder grenzübergreifend Dienste anbietet.
- Unterschiedliche Regulierungsansätze hinsichtlich neuer Glasfasernetze könnten den Wettbewerb zwischen Betreibern im Binnenmarkt beeinträchtigen und zu Rechtsunsicherheit bei neuen Investitionen führen. Einige Entscheidungen von Regulierern scheinen sogar auf eine Weise getroffen worden zu sein, die eine Umgehung von EU-Rechtsvorschriften bezweckt (IP/08/2060).
- Die Entgelte, die Betreiber einander für Telefonverbindungen aus anderen Netzen in Rechnung stellen, klaffen weit auseinander (von 0,02 €/Minute in Zypern bis 0,16 €/Minute in Bulgarien).
* Während es in Irland oder Malta nur einen Tag dauert, wenn Verbraucher ihren Mobiltelefonbetreiber unter Beibehaltung ihrer Telefonnummer wechseln wollen, dauert es in Polen noch immer 38 Tage, in Italien 15 und in der Slowakei 14 Tage.


Mehr:
Mobile use up, consumer prices down: Europe's telecoms sector weathering economic downturn, says Commission report

Weltgrößter Atomstromanbieter EDF = Effektivbetreiber der Illwerke

Der Atomkraftbetreiber British Energy hat der Übernahme durch den französischen Energieversorger Electricité de France (EdF) zugestimmt. Die Franzosen bieten nach eigenen Angaben vom 24. September 2008 774 Pence pro Aktie, was laut British Energy einem Gesamtpreis von rund 12,5 Milliarden Pfund (15,8 Milliarden Euro) entspricht.

Die Regierung in London, die 35 Prozent an British Energy hält, favorisierte jedoch EDF. Die Entwicklung in der britischen Energiebranche wurde auch von den deutschen Konzernen Eon und RWE mit großem Interesse verfolgt. Noch im August wurden Nebelbomben gestreut um die EDF zu einem höheren Angebot zu bewegen. Die Franzosen sind nun so nicht nur zum größten Atomstromanbieter Großbritanniens sondern auch global aufgestiegen.

Der französische Versorger will seine weltweit führende Rolle bei der Energieerzeugung aus Atomkraft ausbauen. In einer EdF-Präsentation für eine Konferenz in Stuttgart hieß es, EdF wolle bis 2020 mindestens zehn Druckwasserreaktoren (EPR) bauen. Der staatlich dominierte Konzern wolle wesentlicher Akteur bei der Renaissance der Atomenergie weltweit sein. Geplant sei der Bau von mindestens vier Reaktoren in den USA, zwei in China, bis zu vier in Großbritannien und möglicherweise eines Atomkraftwerks in Südafrika.

Energie Baden-Württemberg. Seit der letzten Anpassung am 8. April 2005 halten die beiden Großaktionäre, Electricité de France (EDF) und Zweckverband Oberschwäbische Elektrizitätswerke (OEW), je 45,01 % an der Energie Baden-Württemberg (EnBW).Hans-Peter Villis (Vorstandsvorsitzender EnBW) ist seit dem 1. Oktober 2007 Mitglied des Comité Exécutif der EDF – kurz COMEX –, in dem insbesondere die strategischen Entwicklungen der EDF-Gruppe beraten werden.

Illwerke: Deutsche EnBW "strategischer Partner". In einem WirtschaftsBlatt-Gespräch positioniert sich Illwerke/VKW-Vorstand Ludwig Summer: "Durch die bis 2030 laufenden Stromliefer- beziehungsweise bis 2010 laufenden Abnahmeverträge mit der Energie Baden Württemberg kann man schon fast sagen, dass die EnBW unser strategischer Partner ist".

Effektivbetreiber der Illwerke. Das Wirtschaftsblatt merkt dazu schon 2001 an: Bisher bezeichnete das Land Vorarlberg als Eigentümer der Stromgruppe Illwerke/VKW die EdF-Beteiligung EnBW nur allgemein als "Kooperationspartner". Für Summer ist die Sache hingegen wesentlich klarer. "Die EnBW bestimmt, als Hauptabnehmer, wann unsere Kraftwerke Strom liefern. Gleichzeitig sind diese auf die Netzregler der EnBW ausgerichtet. Die Deutschen nehmen unseren Spitzenstrom ab und beliefern uns dafür mit Regelstrom." Auf Grund dieser Verflechtungen sei der Zug für die Vorarlberger Stromgruppe abgefahren. "Eine Österreich-Lösung käme für uns zu spät", sagt Summer.

Die Tiroler Landesregierung geht bei der Einschätzung der Eigentumsverhältnisse der Illwerke noch weiter. Sie nennt in dem Antrag zum Illwerke Vertrag den deutsch-französischen Energiekonzern EnBW/EdF "Effektivbetreiber der Illwerke".

Linktipp:

Vorarlbergs Stromverteilung in der Hand des weltgrößten Atomstromanbieters
Illwerke: Deutsche EnBW "strategischer Partner"
dietiwag.org
Atomspaltereien

Entwicklung dank OpenSource


Viele Eroberer des amerikanischen Kontinents stammten aus der Extremadura. Diese spanische Provinz wird deshalb auch tierra de conquistadores (Land der Eroberer) genannt. Geboren wurden hier Hernán Cortes, der das Aztekenreich in Mittelamerika zerstörte, Francisco Pizarro, welcher das Reich der Inka eroberte, Vasco Núñez de Balbao, der als erster Spanier den Pazifik erblickte, aber auch Hernando de Soto; er eroberte Panama und Nicaragua für Spanien. Sie alle machten sich nach der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus auf in die neue Welt, um dort zu Reichtum und Ruhm zu gelangen.

Die Extremadura gehört gemeinsam mit Andalusien zu den ärmsten Regionen Spaniens. Während das Gebiet der Extremadura etwa 8,3 Prozent Spaniens ausmacht, leben dort nur 2,6 Prozent aller Spanierinnen und Spanier. Nur eine einzige Stadt hat mehr als 100.000 Einwohner, Badajoz mit etwa 140.000 Einwohnern.

Und doch kommt aus dieser armen Region eine Nachricht, die sich wie ein Wunder anhört: Die südspanische Region Extremadura ist weltweit Vorreiter beim Einsatz lizenzfreier Software. Die Verwaltung des Landes, der Kreise und Gemeinden, die Schulen, Universitäten und Bibliotheken - der gesamte staatliche Bereich wurde mit der Eigenentwicklung LinEx ausgestattet, einem angepassten Linux. Damit hat die Region an der portugiesischen Grenze aus einer Not eine Tugend gemacht.

Link: Video-Dokumentation: IT-Revolution zum Anfassen - Extremadura setzt auf Open Source
Stichworte: Open-Source