Posts mit dem Label Marketing werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Marketing werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Leitfaden: Facebook, Twitter & Co für Gastronomie und Hotellerie

Der vorliegende Social Media Leitfaden soll der Tourismusbranche als Handlungsanleitung und Nachschlagewerk für ihre Aktivitäten in der digitalen Welt dienen. 

Ganz gezielt auf die Bedürfnisse der Hotellerie und Gastronomie abgestimmt, soll er das dafür notwendige Praxis-Know-How vermitteln. Dazu gehören etwa eine Sammlung konkreter Praxisbeispiele und Tipps für den Umgang mit Social Media ebenso wie die Beschreibung der bedeutendsten Plattformen sowie deren Funktionalitäten und optimaler Anwendungsgebiete.

Aber auch die Frage, welche Position Facebook, Twitter & Co im Gesamtkontext des Onlinemarketings einnehmen, wird im Leitfaden ausführlich beantwortet. Ergänzend werden praktische Checklisten geboten, die sowohl den Handlungsbedarf im Betrieb, als auch weiterführende Informationen bzw. einschlägige Publikationen aufzeigen.

Mehr: 
Inhalt: Facebook, Twitter & Co. Erfolgreiches Online-Marketing in der Gastronomie
Vorworte 1
1 Einleitung 3
1.1 Ihr Gastronomie-Online-Marketing-Werkzeugkasten  3
1.2 Ihre Online-Marketing-Erfolgspyramide 5
2 Die ersten 4 Schritte zum Erfolg in Ihrer Gastronomie-Online-MarketingPyramide7
2.1 Zielfestlegungen sind der Schlüssel zu Ihrem Erfolg 7
2.2 Schritt 1: Das gästegerechte Gastronomieprodukt an erster Stelle. Nur so
funktioniert Empfehlungsmarketing! 8
2.3 Schritt 2: Die eigene Restaurant-Website und die E-Mail-Dialoge mit Ihren
Gästen. Altbekannt und wichtig! 11
2.4 Schritt 3: Gönnen Sie Ihrer Restaurant-Website Suchmaschinenmarketing
und –optimierung! 15
2.5 Schritt 4: Mit Newsletter-Marketing gezielt auslastungsschwache Zeiten
überbrücken! 17
2.6 Messung der Zielerreichung 19
3 Der 5. Schritt zum Erfolg: Facebook, Twitter & Co. als die Krönung Ihrer
Gastronomie-Online-Marketing-Pyramide  21
3.1 Lernen Sie das Internetverhalten Ihrer Gäste kennen! . 22
3.2 Definieren Sie Ihre Ziele und lernen Sie, welche Ziele Sie durch Facebook &
Co. besonders gut unterstützen können! 26
3.2.1 Interessentenmanagement 30
3.2.2 Neugäste-, Gästebindungs-, Beschwerdemanagement 33
3.2.3 Beziehungsauflösungs-, Rückgewinnungsmanagement  38
3.3 Definieren Sie Ihre Vorgehensweise zur Zielerreichung! 39
3.4 Wählen Sie, die für Sie geeigneten Social-Software-Anwendungen aus! 43
3.5 Messen Sie den Grad der Zielerreichung! 44
3.6 Checkliste: Wie Sie die geeignete Social-Media-Marketing-Agentur finden  47
Fachlexikon und Glossar  48
Abkürzungen ......... 59
On-/Offline-Lesetipps... 60
Quellenverzeichnis  61

Freebie-Marketing: Shave and save

Bis Ende des 19. Jahrhunderts sehen Rasierapparate im Prinzip immer noch so aus wie die Klingen der alten Ägypter. 

Der Bart wird also mit einigem Verletzungsrisiko heruntergehobelt. Höhlenmalereien beweisen es: bereits vor 20.000 Jahren rückten Männer dem Bartwuchs mit scharf geschliffenen Steinen und Muscheln zu Leibe. Über Jahrtausende hinweg war die tägliche Männerrasur ein schmerzhaftes Prozedere, das sich erst mit Gilettes Erfindung ändern sollte.

Doch nicht genug: Gilette verkaufte Rasierer in Massen als kostenlose Beigabe an die Banken für ihre Kunden (Slogan: ("shave and save") in der Hoffnung auf den Verkauf der Rasierklingen. Er setzte den Rasierer als Gimmick ein, wo es nur ging. Er war Wrigley's ebenso beigepackt wie Kaffee, Tee, Gewürzen oder Marschmallows. Als das Geschäft nicht so funktionierte, setzte sein Geldgeber eine andere klassische Preiserhöhungstechnik durch: Die Packungen wurden von 20 Rasierklingen auf 12 reduziert. Und es rechnete sich dann auch. Er druckte sein Bild auf die Packung und wurde damit legendär und berühmt, schließlich landete er so in jedem (Männer-)Haushalt.

[TECHNOLOGIE ARBEIT WIRTSCHAFT] LINK ➨
[Naturfreunde Vorarlberg] Kulturwanderung: 5. Jänner
5.1.13 [Letzte Aktualisierung 8.1.13] Das Vorarlberger Bloghaus verlinkt interessante Weblogs.

Wissenstransfer mit Wikis und Weblogs: Web 2.0 in Unternehmen

Alexander Stocker und Klaus Tochtermann stellen in ihrem 300 Seiten starken Buch "Wissenstransfer mit Wikis und Weblogs: Fallstudien zum erfolgreichen Einsatz von Web 2.0 in Unternehmen" in elf umfangreichen Fallstudien dar, wie Wikis und Weblogs erfolgreich im Unternehmen eingesetzt werden können. Mit diesem Buch wollen sie vor allem auch Entscheidungsträger aus der Wirtschaft dabei unterstützen, Nutzen und Erfolg von Web 2.0 im Kontext von Unternehmen besser zu erkennen.

 [TECHNOLOGIE ARBEIT WIRTSCHAFT] LINK ➨ 
[FREIHANDbuch] Wissenstransfer mit Wikis und Weblogs: Web 2.0 in Unternehmen
[Letzte Aktualisierung  30.7.12] Das Vorarlberger Bloghaus verlinkt interessante Weblogs.

Download: Leitfaden Affiliate Management

Affiliate Management ist die Online-Marketing-Maßnahme mit dem stärksten Vertriebsansatz. Rund 79 Prozent der Unternehmen planen in Zukunft, diese auszubauen. Als ein besonders effizientes und risikoreduziertes Geschäftsmodell trägt Affiliate Management somit immer stärker zum Gesamtumsatz bei. Affiliate Management ermöglicht die Ausweitung der Saleskanäle und Vertriebsaktivitäten im Internet.

Click-Lead-Sale. Die Vermittlung geschieht in der virtuellen Welt des WWW durch einen Link. Ein solcher Affiliate-Link enthält einen speziellen Code, der den Affiliate eindeutig beim Händler identifiziert. Vereinfacht heißt das: durch den Link mit Partnerkennung erkennt der Händler, von wem der Kunde geschickt wurde. Provisioniert werden die reinen Klicks auf das Werbemittel (Click), die Kontaktaufnahme von Kunden (Lead) oder der Verkauf (Sale).

Es gibt eine Vielzahl möglicher Kombinationen und Varianten. Im Gegensatz zum Merchant (wörtlich: Händler; hier auch Programm-Anbieter oder -Betreiber), der Waren oder Dienstleistungen anbietet, fungiert der Affiliate also lediglich als Schnittstelle zwischen Händlern und potenziellen Kunden.

Der Leitfaden wurde vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) online gestellt.

Inhaltsverzeichnis zur Vororientierung:
Affiliate Management 5
Business Case: Mobilfunkunternehmen 7
Zielsetzung 7
Konzeption 7
Umsetzung 7
Empfehlungsmarketing 8
Die wichtigsten Faktoren für erfolgreiches Affiliate Management 9
Kein Start ohne ein gutes Konzept und USPs (Unique Selling Proposition) 9
Affiliate Marketing ist People-Business 9

Leistungsfähiges Tracking ist Grundvoraussetzung 9
Werkzeugkasten 11
Netzwerk-Auswahl 11
Werbemittelgestaltung 11
Provisionsmodelle 12
Praxisorientierte Tipps & Tricks 13
Die größten Affiliate-Partnerprogramme in Deutschland  13
Checkliste Affiliate Management 13
Kontakt 14
Über die BITKOM Marketing Services 15

eSource:
25.2.11/5.2.12/

Online - Gestenkoffer: Körpersprache per Video online erklärt


Körpersprache ist ein Spiegel unseres Inneren. Die richtige Interpretation von Körpersignalen ist daher ein wichtiger Schritt in der Kommunikation. Allerdings wird auch nichts so mißverstanden wie Gesten.

Wirkungsforschung. Mit 55 Prozent liegt die Körpersprache weit vorn bei den Faktoren, die unsere Wirkung bestimmen. Während die Stimme immerhin noch mit 38 Prozent zu Buche schlägt, liegt der sachliche Informationsgehalt bei gerade mal 7 Prozent. Zurück gehen diese Zahlen auf die 1972 von dem Psychologen Albert Mehrabian durchgeführte Studie „Silent Messages“. Andere Studien errechnen gar einen Wirkanteil der Körpersprache von 69 Prozent. Wie auch immer der exakte Wert lauten mag: Der Anteil der Körpersprache an unserer Wirkung ist nicht hoch genug einzuschätzen.


Daher hat die absatzwirtschaft mit dem Experten für Körpersprache, Jan Sentürk, die Reihe "Gestenkoffer" aufgelegt, in der alle zwei Wochen eine neue Geste per Video erklärt wird.

Mehr:
Körpersprache zum Mitnehmen
11.8.09/30.10.11/

Public Relation Glossar


Das online und kostenlos zugängliche Lexikon "PR-Glossar" enthält Begriffe aus den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikationswissenschaft, Marketing, Medien und Journalismus und steht im Zusammenhang mit einer PR-Ausbildung. Es umfasst derzeit rund 230 Einträge und wächst um das "Wort der Woche".

Beispieleintrag: Risikokommunikation. Der Begriff Risikokommunikation meint den kommunikativen Umgang mit Themen, bei denen auf den Seiten von (organisationalen) Experten und von Laien (Öffentlichkeit) unterschiedliche Risikobewertungen auf Grund eines unterschiedlichen Umgangs mit den Themen vorliegen. PR-Arbeit hat hier eine wechselseitige Informations- und Vermittlungsfunktion.

Link ➨  PR-Glossar
7.8.10/28.10.11/

Free eBook “Marketingleitfaden für Unternehmer und Selbständige”


Das eBook “Marketingleitfaden für Unternehmer und Selbständige” richtet sich an Unternehmer und Selbständige, die mehr Struktur in Ihren Marketingplan bekommen möchten. Oder die gar keinen Marketingplan haben.

Anstatt lange Monologe zu halten, stellt er vor allem Fragen. So werden immer bestimmte Aspekte erfolgreichen Marketings beleuchtet und dazu dann Fragen an den Leser gestellt. Das hat den Vorteil, dass der Leser nachdenken muss und das gerade eben gelernte auf das eigene Business anwendet. Am Ende hat der Leser durch die Beantwortung der Fragen einen relativ konkreten Marketingplan für sein Business erstellt.

Den 68 seitigen PDF-Marketingleitfaden ist nach Angabe des Namens und der eMail-Adresse kostenlos downloadbar. Allerdings bekommt man danach etwa 8mal im Jahr einen kostenlosen Newsletter, den man aber jederzeit abbestellen kann. Aber das ist so schon okay, denn schließlich weiß jeder Unternehmer, dass er auch als "Werbeartikel" nur etwas herschenken kann und soll, was ihm auch einen Nutzen bringt. Und nützlich ist das eBook dem interessierten KMUler allemal.

Webadresse:
Kostenlos: Marketingleitfaden für Unternehmer und Selbständige
14.1.09/23.8.11/

"Vernunftgeleitete Revolution": Radio Vatikan sendet nun auch Werbung


Radio Vatikan bricht nicht nur mit einem Tabu: Ab Juli wird der Sender des Papstes kommerzielle Werbespots ausstrahlen. Damit hat Marketing und Marktwirtschaft eine der letzten nichtkommerziellen Bastionen erobert. Und statt auf göttliche Fügung zu vertrauen setzt man wörtlich auf "vernunftgeleitete Lösungen". Ideologisch sind die Marketingkunden gut gefiltert. Der erste Kunde ist der italienische Energiekonzern "Enel". Ob die ideologische Gemeinsamkeit, die ideologisch gmeinsame Wellenlänge "Licht" nicht doch etwas zu gekünstelt ist?

"Das ist eine besondere, eine revolutionäre Nachricht", erklärte der Intendant von Radio Vatikan, Pater Federico Lombardi wörtlich. Es sei "keine Revolution, aber mit Sicherheit eine Nachricht". Seit seiner Gründung im Jahr 1931 hatte der Sender des Papstes niemals Werbung ausgestrahlt. Und zwar, so Lombardi weiter, nicht weil "Werbung an sich eine schlechte Sache sei", sondern weil die Art der Programme und der Ausstrahlung nicht geeignet waren. Für Sendungen über Kurz- und Mittelwellen in rund 40 verschiedenen Sprachen weltweit sei es schwierig gewesen, "eine Formel" zu finden. Durch das Internet und auch durch die Wiederausstrahlung über andere Sender sei die Hörerschaft gewachsen und damit auch das Interesse einzelner Firmen.

Am 6. Juli geht erste Werbespot bei Radio Vatikan auf Sendung; in fünf Sprachen, doch zunächst nur auf der römischen UKW-Frequenz "105 live; la Radio Vaticana in diretta", einem international ausgerichteten Programm mit Nachrichten, Studiogästen und Musik. Nicht betroffen sind die auf Mittel- und Kurzwelle verbreiteten Programme in rund 45 Sprachen. Die Spots sollten "zurückhaltend" eingesetzt werden und ihre Botschaft "in Geist und Charakter mit der von Radio Vatikan übereinstimmen", so Lombardi.

Den ersten Vertrag hat der in Italien ansässige multinationale Energielieferant Enel abgeschlossen. Weitere Firmen, mit denen der Vatikan bereits zusammenarbeitet, sollen folgen. In der Auswahl verlässt sich Radio Vatikan auf eine Werbeagentur, die verspricht "strenge Filter" anzuwenden und Firmen- wie Werbephilosophie der interessierten Unternehmen sorgfältig zu prüfen. Das letzte Wort hat die Direktion des Papstsenders selbst.

Vernunftgeleitet. Doch Radio Vatikan antwortet nicht nur auf Anfragen von außen, sondern tut sich mit den zu erwartenden Werbeeinnahmen selbst einen Gefallen. Mit rund 20 Millionen Euro pro Jahr ist der Sender einer der größten Einzelposten im Haushalt des Vatikanstaats. Intendant Lombardi macht keinen Hehl daraus, "dass Radio Vatikan Quellen auftun muss, um seinen aufwendigen Etat in den Griff zu bekommen". Dabei wird nicht mehr auf göttliche Vorsehung sondern auf die einst verdammte Vernunft gesetzt, denn: Dazu brauche es "vernunftgeleitete Lösungen", die - solange sie mit Auftrag und Natur des Senders übereinstimmten - wirtschaftliche Früchte bringen können.

Welchen Ertrag die Werbefenster im UKW-Programm bringen, ist noch nicht abzusehen, doch der Generalsekretär des Governatorats sieht sich und damit die Verwaltungsleitung des Vatikanstaats nach eigenen Worten "noch eine ganze Weile" in der Rolle des "Finanzierers von Radio Vatikan". Und das sei im Grunde gut so, sagt Bischof Renato Boccardo: "Radio Vatikan ist das Radio des Papstes und war für den Vatikan schon immer das Aushängeschild."

Krücke "Ideologie". Trotz aller wirtschaftlicher Schwierigkeiten müsse der Sender "um jeden Preis" erhalten werden. Als Instrument der Evangelisierung "scheint es mir fast natürlich, dass das Radio stets Verlust einfährt. Denn Evangelisierung geht nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht, sondern gerade aus menschlicher Perspektive immer Risiken ein".

Am Beispiel des Energieriesen Enel, der auch die Restaurierung der Bernini-Kolonnaden am Petersplatz unterstützt, spricht Boccardo von der Zusammenarbeit großer Organisationen, die ein "ideologischer Aspekt verbindet": Beide hätten den Wunsch, Initiativen voranzutreiben, die im Dienst aller stehen: "Radio Vatikan ist eine Stimme der Freiheit und der Wahrheit. Der Petersplatz ist ein Ort, an dem alle Menschen sich zu Hause fühlen können."

Mehr:
Radio Vatikan

EU-Markenschutz nun kostengünstiger und einfacher


Die Europäische Kommission und die EU-Mitgliedstaaten haben beschlossen, die Gebühren des EU-Markenamts (Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt, HABM) in Alicante, Spanien, weiter zu senken und das Registrierungsverfahren zu vereinfachen. Nach einer ersten Senkung der Gebühren im Jahr 2005 wird es so für die Unternehmen im EU-Binnenmarkt noch einmal wesentlich billiger und einfacher, Markenschutzrechte zu erhalten. Die Maßnahme erspart ab dem 1. Mai 2009 den betroffenen Unternehmen ca. 60 Mio. EUR pro Jahr. Die Kosten für die Eintragung einer Gemeinschaftsmarke verringern sich um 40 Prozent, über das Internet sogar um 44 Prozent.

Gebührensenkung und Verwaltungsvereinfachung. Diese bestehen im Wesentlichen darin, dass die Eintragungsgebühr für Gemeinschaftsmarken entfällt. Die Unternehmen brauchen somit nur noch eine Gebühr – die Anmeldegebühr – und keine Eintragungsgebühr mehr zu entrichten. Damit verkürzt sich auch die Bearbeitungszeit für die Eintragung einer Gemeinschaftsmarke erheblich. Statt wie bisher 1 750 EUR für die Anmeldung und Eintragung einer Gemeinschaftsmarke fällt in Zukunft nur noch eine Anmeldegebühr von 1.050 EUR an. Bei Internet-Anmeldungen sinkt der Betrag sogar noch stärker: Statt derzeit insgesamt 1.600 EUR wird künftig nur noch eine Anmeldegebühr von 900 EUR berechnet. Zudem wird die individuelle Gebühr für internationale Markenanmeldungen und -eintragungen, bei denen die Europäische Gemeinschaft gemäß dem Madrider Protokoll benannt werden soll, von 1.450 EUR auf 870 EUR und damit ebenfalls um 40 Prozent gesenkt.

EU-Amt finanziert sich selbst. Das Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (HABM) wurde 1994 vom Ministerrat geschaffen. Seit Aufnahme seiner Tätigkeiten im Jahr 1996 hat sich die Nachfrage nach Gemeinschaftsmarken kontinuierlich, zeitweise drastisch, erhöht. So hat das HABM bisher insgesamt über 500.000 Marken für Hunderttausende von Unternehmen weltweit registriert. Als EU-Einrichtung, die sich selbst finanzieren muss, bezieht das HABM alle Haushaltsmittel aus den Gebühren, die die Unternehmen für seine Dienste zahlen. Es erhält keinerlei Zuschüsse oder sonstigen Finanzierungshilfen aus EU-Steuermitteln und muss als Einrichtung ohne Erwerbszweck einen ausgeglichenen Haushalt aufweisen. In den letzten Jahren ist es dem Amt gelungen, ein ehrgeiziges Programm zur Produktivitäts- und Effizienzsteigerung erfolgreich umzusetzen und gleichzeitig durch hochwertige Dienstleistungen immer mehr Nutzer zu gewinnen. So konnte das HABM trotz der Gebührensenkung im Jahr 2005 zuletzt erhebliche Barreserven aufbauen.


Mehr:
Marken einschliesslich Gemeinschaftsmarke
Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (HABM)

Marketingideen: Latte Art als Werbung


"Latte Art " ist die Kunst Caffè Latte oder Cappuccino so zuzubereiten, dass die eingegossene Milch eine Figur oder ein "Bild" ergibt. Baristas weltweit wetteifern jedes Jahr auf so genannten "Barista Championships" darum wer die beste Latte Art herstellen kann.

www.best-practice-business.de/blog (siehe Bild) hat eine tolle Guerilla-Marekting-Idee nach der Latte-Art aufgespürt, die nicht wirklich etwas kostet und bei vielfältigen Aktionen umgesetzt werden könnten. Auf dem Blog wird auch gezeigt wie! Besonders geeignet natürlich gerade für die regionale Tourismus- und Kulturwerbung und ein reiches Betätigungsfeld für kleinere lokale Kultur- und Touristikoffices und alle die mit bekannten Piktogrammen hantieren können, um ihr Produkt an Frau und Mann zu bringen.

Mehr:
Marketingidee: Neue Werbefläche im Cafe
Video Latte Art
How to Make Latte Art

Yahoo: Aus für Content Match

Suchmaschinenbetreiber Yahoo beendet sein Werbeprogramm Content Match in Europa. Der Dienst war ein Yahoo-Äquivalent zu Google Adsense, wie es auch hier auf dieser Seite genutzt wird.

Content Match, das Yahoo Partnerprogramm für Onlinewerbung, wird in Europa abgeschaltet. Der Dienst liefert kontextbezogene Werbung aus, ganz ähnlich wie Marktführer Google mit seinem Dienst Adsense. Wie Google teilt sich Yahoo die Werbeumsätze mit den jeweiligen Webseitenbetreibern, auf denen die Anzeigen erscheinen. Ursache ist offenbar mangelnder Erfolg: "Wir möchten keine weiteren Ressourcen investieren, um diese Produkt weiter zu entwickeln", so Yahoos offizielle Begründung. Stattdessen wolle sich das Unternehmen mehr auf seine restlichen Modelle konzentriern. Dazu gehören bezahlte Suchergebnisse. Content Match soll zum 31. 03. abgeschaltet werden.

Mehr:
Yahoo schließt Adsense-Konkurrenz

Kopf oder Zahl?


Rabatte und Preisaktionen sind meistens Prozentrechnungen. Können aber die Verbraucher den Preis(nachlass) wirklich eruieren, wenn das Angebot etwa lautet "2+1 gratis"? Auf die verhältnismäßig schlichte Frage eines Marktforschungsinstitutes "Jeder fünfte Abgeordnete bedeutet was: 5, 20 oder 60 Prozent?" versagten mehr als jeder dritte Befragte schon aus der Gruppe der Mittel- und Hochschulabsolventen!

Bei Wahrscheinlichkeitsberechnung ist überhaupt Nachsitzen angesagt Jeder Dritte verrechnet sich bei Wahrscheinlichkeiten – dabei ist das Thema wesentlicher Bestandteil des Mathematikunterrichtes und der wöchentlichen Lottoziehung. Aber selbst bei einfachen Prozentrechnungen versagen Abiturienten und Hochschulabsolventen zu über einem Drittel.

Im Auftrag von CASIO hat das Meinungsforschungsinstitut forsa Ende 2008 deutschlandweit 1.005 Personen ab 18 Jahren nach dem Stellenwert von Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik fürs Berufsleben befragt. Die Antwort ist eindeutig: Die deutliche Mehrheit der Befragten (72 Prozent) ist sich sicher, dass die in der Schule erworbenen mathematischen Kenntnisse im Berufsleben sehr nützlich sind. Doch das Gelernte bleibt nicht lange hängen: 39 Prozent der Befragten glauben, die Kenntnisse seien zwar wichtig, doch im Job hätten die meisten sie schon wieder vergessen. Dabei finden Frauen (76 Prozent) die Kenntnisse etwas wichtiger als Männer (69 Prozent). Auch regional gibt es Unterschiede: Fast jeder vierte Westdeutsche (23 Prozent) bezweifelt die Wichtigkeit der Kenntnisse für das spätere Berufsleben – bei den Ostdeutschen ist es nur etwa jeder siebte (15 Prozent).

Zwar messen die Deutschen der Wahrscheinlichkeitsrechnung laut CASIO Mathemonitor einen hohen Stellenwert bei, doch wenn es ums eigentliche Rechnen geht, zeigen sie deutliche Schwächen. Folgende Aufgabe sollten die Befragten lösen:
„Beim Münzwurf liegt dreimal hintereinander ‚Kopf’ oben. Was folgt beim nächsten Wurf? Wahrscheinlich Kopf, wahrscheinlich Zahl – oder ist beides gleich wahrscheinlich?“

Das erstaunliche Ergebnis zeigt, dass die Regeln der Wahrscheinlichkeitsrechnung tatsächlich schnell wieder vergessen worden sind: Fast jeder dritte Befragte (30 Prozent) weiß nicht, dass die Wahrscheinlichkeit für beide Möglichkeiten gleich groß ist. Jeder Fünfte (21 Prozent) hingegen glaubt, dass nun logischerweise „Zahl“ folgen müsse. Männer (69 Prozent) lösen diese Aufgabe häufiger richtig als Frauen (60 Prozent), Jüngere (70 Prozent) häufiger als Ältere (57 Prozent) und formal besser Gebildete (76 Prozent) deutlich souveräner als die Befragten mit niedrigerem Bildungsabschluss (59 Prozent). Auch die besser Verdienenden mit einem Haushaltsnettoeinkommen von 3.000 Euro oder mehr schneiden bei der Wahrscheinlichkeitsaufgabe überdurchschnittlich gut ab: Gut drei Viertel dieser Gruppe (73 Prozent) wissen die richtige Lösung, wobei doch mehr als ein Viertel auch in dieser Einkommensgruppe die richtige Antwort nicht einmal erraten konnten.


Mehr:
1. Mathemonitor 2008 - Zusammenfassung, pdf., 5 S., 15.10.2008, 72 KB
2. Tabellen, pdf., 6 S., 15.10.2008, 74 KB

Music-Download: 10 Millionen Songs ohne einen einzigen Abnehmer!


Die britische Non-Profit-Organisation und Rechteverwalterin MCPS-PRS bringts an den Tag. Eine Studie (von Will Page und Andrew Bud) zeigt ernüchternd auf: Von den 13 Millionen im Internet angebotenen Songs haben 10 Millionen nicht ein einziges Mal einen Kunden gefunden. Es scheint zumindest so ein Märchen, dass das Internet Nischenprodukten eine zusätzliche Chance gewähre.

Musikindustrie. Auch wenn die Rechteverwalter in einer nachvollziehbaren Interessensgemeinschaft mit der Musikindustrie stehen werden, so ist der Befund, dass vier Fünftel der Gesatmverkäufe von 52'000 Tracks über die Musikindustire generiert werden, doch ernüchternd. Oder noch ärger: Die britische Tageszeitung Guardian: "Broken down by album, only 173,000 of the 1.23m available albums were ever purchased – leaving 85% without a single copy sold." Zusammengefaßt: Von insgesamt 1,23 Millionen Alben wurden 1,057 Millionen kein einziges Mal verkauft.

Long Tail. In dem Zeitschriftenartikel gilt damit auch die Long Tail Theorie widerlegt, wonach Anbieter im Internet durch eine große Anzahl an Nischenprodukten Gewinn machen könnten und diese erst beförderten. Dieser Effekt wurde ja insbesondere für den Musik- und Bücherverkauf vorhergesagt, wo selten verkaufte Titel in einem konventionellem Verkaufsgeschäft zu hohe Kosten verursachen würden.

Mehr:

MCPS-PRS: Exclusive Interview: The ‘Long Tail’ Interrogated (part 2)
guardian.co.uk: Most music didn't sell a single copy in 2008
The Long Tail - Wikipedia

Credits:
Codex-Flores - Ernüchternde Zahlen für Web-Musikverkäufe

Schweizer Emmentaler passe?


Greyerzer oder Le Gruyère ist ein Schweizer Hartkäse mit geschützter Herkunftsbezeichnung aus Kuh-Rohmilch. Die Käseherstellung lässt sich im Greyerzerland bis in das Jahr 1113 zurückverfolgen. In einer aus diesem Jahr stammenden Urkunde des ersten Grafen von Greyerz werden Zuwendungen von Käse an die Abtei von Rougemont erwähnt. Der Gebrauch des Namens Gruyère als Bezeichnung für eine Käsesorte, die dem heutigen Greyerzer ähnlich gewesen sein dürfte, ist im Jahr 1602 erstmals urkundlich belegt, als die Regierung von Freiburg den Delegierten der französischen Botschaft vierzehn Laibe davon als Geschenk anbot.

Seit Juli 2008 hat die schweizer Produktion des "Greyerzer" den Emmentaler überholt. Im Oktober 2008 ist mit 2'233 t mehr Gruyère produziert worden als Emmentaler (2'155 t). Das sagt die neuste Milchmarktstatistik der schweizer Treuhandstelle Milch GmbH zeigt. Nun scheint sich diese Entwicklung auch beim Export fortzusetzen. So hat sich der Gruyère-Export hat günstig entwickelt. In den ersten zehn Monaten dieses Jahres sind 9'365 t Gruyère AOC exportiert worden, dies ist ein Plus von 8,5 Prozent gegenüber der Vergleichsperiode im Vorjahr. Beim Emmentaler AOC hingegen ist der Export in der gleichen Zeitperiode um 7,7 Prozent auf 17'872 t zurückgegangen.

Alleinstellungsmerkmal. Anton Schmutz, Direktor des gewerblichen Käsereiverbandes Fromarte schreibt die ungleiche Produktionsentwicklung auf die ungleiche Marktsituation zu. "Im Gegensatz zum Emmentaler AOC ist es einfacher, Gruyère auf dem Markt zu positionieren. Gruyère AOC hat im Ladenregal nicht gegen eine Vielzahl von Imitaten zu kämpfen", sagt Schmutz. Obschon heute noch rund doppelt so viel Emmentaler wie Gruyère exportiert wird, ist es laut Schmutz denkbar, dass Gruyère den Emmentaler längerfristig vom ersten Platz der Exportrangliste verdrängen könnte.

Ein Omen könnte schon der World Championship Cheese Contest 2008 in Wisconsin, USA gewesen sein. Dort beim weltgrössten Käsewettbewerb errang Greyerzer aus dem bernischen Wasen Gold und Emmentaler von Guntershausen im Kanton Thurgau erzielte Bronze.

Mehr:
Gruyère überholt Emmentaler
Zutat:Greyerzer

See the unseen: Neue Wege der Tirol-Touristik

Ein einzigartiges Angebot zur Urlaubs- und Freizeitgestaltung bietet Swarovski Optik und die Tirol Werbung für den Tirol-Urlauber. Dabei handelt es sich um ein professionelles Angebot der Naturbeobachtung. Nature Watch umfasst die Naturbeobachtung mit allen Facetten wie Flora, Fauna und die geografischen Besonderheiten sowohl in der freien Natur unserer Umgebung als auch in den Naturparks und Nationalparks. Ausgestattet mit einem Fernglas von Swarovski Optik und einem ausgebildeten Guide machen sich die Urlauber auf eine Entdeckungsreise in die fast unberührte Natur der National- und Naturparks. Das Wandern und Bewegen in der Natur erhält dadurch eine neue Erlebnisebene.

Vorbild Birdwatching. Birdwatching ist ein Megatrend aus den USA - über 20 % der Bevölkerung frönen diesem Hobby. Weltweit sind es sogar 60 Millionen Menschen, speziell in Deutschland, Italien, Niederlanden, Belgien und Frankreich gibt es zahlreiche Anhänger, Touren und Beobachtungsstätten. Der Fokus, wie der Name schon sagt, wird dabei auf die Vogelbeobachtung gelegt. Neben der Erholung bietet diese Freizeitgestaltung auch Bildungscharakter und ist vom Gemeinschaftsgefühl geprägt. Mit Nature Watch wird nicht nur die Vogelbeobachtung, sondern nun die Naturbeobachtung mit allen Aspekten, Schönheiten und Einmaligkeiten in ein Tourismuskonzept eingeführt.

Nature Watch auf dem World Travel Market in London. Diese globale Veranstaltung für die Reisebranche, die alljährliche Londoner Fachmesse World Travel Market (WTM) bietet Fachleuten der Reisebranche jedes Jahr eine einzigartige Möglichkeit, unter einem Dach Kontakte zu knüpfen, Fachkollegen zu treffen, Verhandlungen zu führen, Geschäfte abzuschließen und sich über die neuesten Trends der Reisebranche zu informieren. Nature Watch Tirol war mit dabei.

Vorarlbergs Messe-Auftritt hatte dagegen ein eher schmalbrüstiges und klassisch ideenloses Touristik-Angebot und so auch der selbstreferentielle Pressetext: "Bodensee Vorarlberg - A Potrait"

Mehr:
Nature Watch – Tirol as You've Never Seen it Before!
Nature Watch Tirol at the World Travel Market, London
BODENSEE VORARLBERG – A Portrait

Enterprise 2.0 - Definition + Studie + Positionspapier


In letzter Zeit haben sich auch im Unternehmensbereich neue Medienformate etabliert, die unter dem Sammelbegriff Social Software zusammengefasst werden können. Dazu gehören alle Anwendungen, welche die Kommunikation, Interaktion und Zusammenarbeit im Netz unterstützen. Weblogs, Wikis, Social-Bookmark-Dienste oder Podcasts ergänzen dabei ältere Anwendungen wie Instant Messaging oder Groupware-Applikationen. Weltweit werden Überlegungen angestellt, wie die Web-2.0-Technologien, die im privaten Bereich eine phänomenale Ausbreitung gefunden haben, auch im geschäftlichen Umfeld nutzbringend einzusetzen sind. Dafür hat sich der Begriff Enterprise 2.0 durchgesetzt.

Das "European ICT Forum 2007" in Berlin vom 10. und 11. September widmete sich ganz dem Thema Enterprise 2.0. An dem von den IT-Analysten IDC Deutschland organisierten Anlass sprachen unter anderem so bekannte Namen wie Don Tapscott (Autor von "Wikinomics", in Englisch und Deutsch erhältlich) oder Andrew McAfee (Associate Professor an der Harvard Business School). Letzterer führte durch eine Tour d'Horizont zum Thema. Beide sprachen sich klar für den Einsatz von Social Media-Lösungen in Unternehmen aus. Einen sehr guten Beitrag - weil knapp und hypefrei - zu der Theorie von McAfee findet man auf dem Blog "Wort|ge|fecht, das".

Linktipp:
McAfee: Enterprise 2.0

BITKOM hat nun zwei aktuelle Studien, richtiger eine Studie und ein Positionspapier zu Enterpreise 2.0 vorgelegt (BITKOM ist das deutsche Sprachrohr der IT-, Telekommunikations- und Neue-Medien-Branche. BITKOM vertritt mehr als 1.200 Unternehmen, davon über 900 Direktmitglieder).

Linktipp:
BITKOM-Studie "Enterprise 2.0" - Empirische Analyse, pdf, 1,2 MB, 34 S., 16.9.2008

Mit der vorliegenden Studie will der BITKOM Entscheidungsträgern fundierte Informationen zu Stand und Perspektiven von Enterprise 2.0 in deutschen Unternehmen und Organisationen zur Verfügung stellen. Die empirische Analyse ergänzt und konkretisiert das BITKOM-Positionspapier „Enterprise 2.0 – auf der Suche nach dem CEO 2.0: Neue Unternehmensphilosophie gewinnt Konturen" (August 2008).

Linktipp:
Positionspapier des BITKOM: "Enterprise 2.0 – auf der Suche nach dem CEO 2.0." , pdf., 1,3 MB, 46 S. 16.9.2008

Der Wandel zum Enterprise 2.0 ist die konsequente Antwort auf aktuelle Herausforderungen globaler und dynamischer Märkte. Enterprise 2.0 setzt auf die Talente von Menschen und unterstützt deren intelligente Vernetzung. So können Unternehmen schneller, flexibler und besser reagieren, Innovationszyklen verkürzen und sich im Kampf um Talente besser positionieren.

Zweck heiligt die Mittel: Klassikstars als Pin-Up - ganz ohne Hüllen!

Auch soziales Engagement sucht gegen die "Geiz-ist-geil"-Strategien offenbar neue Wege und Marketingstrategien. Das ehrwürdige Royal Opera House, das seit 1892 bedeutendste britische Opernhaus hat einen eigenen Pin-Up-Kalender für 2009 aufgelegt. Ob die britische Königin darüber "(not) amused" ist, ist derzeit noch unbekannt. Jedenfalls strippen Klassikstar dieses königlichen Kulturinstituts für einen guten Zweck, sie haben zur Unterstützung der Krebshilfe-Organisation "Macmillan Cancer Support" ihre Hüllen fallen lassen. Kalender gibt es zum Preis von 10 Pfund.

Das Titelbild des erotischen Kalenders mit karitativem Zweck schmückt die weitgehend hüllenlose 30-jährige Ballett-Tänzerin Sian Murphy, deren Vater eine Krebserkrankung überlebt hat. Auf den weiteren Blättern finden sich aber auch Aufnahmen einer Harfenistin und einer Geigerin des Orchesters. Sie widmen ihren Auftritt dem an Krebs verstorbenen Orchestermitglied Keitaro Takayama. Auch männliche Models fehelen nicht: so finden sich etwa der Tänzer Eric Underwood und der Tenor Charles Castronovo als Pin-Up-Stars.

Linktipp:
Daily Mail: Femail | Mail Online: Opera buffs: The classical performers stripping naked
Royal Opera House - ROH Charity Calendar 2009

Forbes "Top Earner": Oldies but Goldies


Er ist seit 31 Jahren tot und "gehört" immer noch zu den Topverdienern der Stars: Die Einnahmen von Elvis Presley - richtiger wohl: seiner Erben - summierten sich im vergangenen Jahr auf 52 Millionen Dollar (40,1 Millionen Euro), wie das US-Wirtschaftsmagazin "Forbes" meldet. Freilich hat das Business weniger mit der Unvergesslichkeit der künstlerischen Leistungen sondern mit deren Vermarktung durch die Erben zu tun. Elvis Presley Enterprises verdient laut Forbes so: "Elvis' image is used to sell everything from American Greetings cards to Zippo lighters."

Forbes-Liste der verstorbenen "top earners" 2008

1. Singer Elvis Presley - $52M
2. Cartoonist Charles M. Schulz - $33M
3. Actor Heath Ledger - $20M
4. Physicist Albert Einstein - $18M
5. TV producer Aaron Spelling - $15M
6. Author Theodor Geisel (Dr. Seuss) - $12M
7. Singer John Lennon - $9M
8. Artist Andy Warhol - $9M
9. Actress Marilyn Monroe - $6.5M
10. Actor Steve McQueen - $6M
11. Actor Paul Newman - $5M
12. Actor James Dean - $5M
13. Singer Marvin Gaye - $3.5M

Freilich darf das "Einkommensermittlungsverfahren" von Forbes auch in Zweifel gezogen werden.Die Redakteure des Magazins hatten durch Gespräche mit Experten und anhand von Steuererklärungen der Nachlassverwalter das Einkommen toter Stars zwischen Oktober 2007 und Oktober 2008 recherchiert.

Schon 2004 war das Elvis Presley-Businees als das erfolgreichste Erbengeschäft von Forbes zitiert worden, 2006 wiederum war es Kurt Kobain von Nirvana. Nirvana war eine US-amerikanische Grunge-Band aus Aberdeen, Washington. Nach der Gründung im Jahr 1987 erreichte sie 1991 große Popularität mit dem Song Smells Like Teen Spirit und dem Album Nevermind. Sieben Jahre nach ihrer Gründung löste sich die Band angeblich im Zusammenhang mit dem Suizid des Sängers und Songschreibers Kurt Cobain auf. Faktisch steht fest, dass sich die Band schon vorher augelöst hatte. Er starb am 5. April 1994.

Auf Platz zwei der Liste der reichsten toten Stars landete der im Jahr 2000 im Alter von 77 Jahren gestorbene Zeichner der Peanuts, Charles M. Schulz, mit einem Jahreseinkommen von 33 Millionen Dollar. Platz drei belegte Hollywood-Star Heath Ledger (20 Millionen), der im Januar durch eine Medikamentenüberdosis ums Leben kam. Sein letzter Streifen, der Batman-Film "The Dark Knight", kam posthum in die Kinos und spielte bisher 991 Millionen Dollar ein.

Neu auf der Liste ist Hollywood-Legende Paul Newman, der im September im Alter von 83 Jahren starb. Seine Lebensmittelmarke "Newman's Own" mit Salat- und Spaghettisoßen erwirtschaftete 120 Millionen Dollar. Da der Großteil des Geldes für soziale Projekte verwendet wurde, blieben "ihm" selbst nur 5 Millionen Dollar.

Du verwendest Creative Commons immer noch nicht?

Tabelle zum Vergrößern anklicken!

"Du verwendest Creative Commons immer noch nicht?" frägt Helge Fahrnberger auf seinem Blog http://www.helge.at . Er berichtet von einem Vortrag vor 70 österreichischen Tourismusdirektoren, denen er kürzlich eindrücklich empfohlen habe, die in der Tourismusbranche zuhauf verfügbaren Inhalte (hauptsächlich Fotos) mit einer CC-Lizenz zu versehen und beispielsweise auf Flickr zu stellen, um damit zusätzliche Marketingeffekte zu erzielen.

Ein tolle Idee! Aber was tun, wenn der eigene Betrieb eben ein Nichttouristischer ist? Kein (noch so kleiner) Betrieb wird wirklich lange nachdenken müssen, was er als CC an Texten, Know How und Bildern anbieten kann. Das Netz braucht alles - von Checklisten bis Videos. Ob Kochrezept aus der Restaurantküche, ob Checkliste aus der Versicherungsagentur, alles ist - so es für den Eigentümer nützlich ist, auch für andere nützlich. Museen, Galerien, Veranstalter hätten es da ohnedies leicht, weil bei ihnen das Material zuhauf schon vorhanden ist.

Die Tourismusbranche - der Kunde wie der Anbieter - ist auf globale Strukturen angewiesen und findet im WWW eine ideale Basis. Dem Gewerbetreibenden vor Ort mögen heute auch seine Möglichkeiten hier noch nicht genügend gewahr sein und die regionalen Websiten sind auch noch immer eher am traditionellen Verkauf ihrer (nun virtuellen) Inserate interessiert als am Erfolg ihrer Inserenten. Da böte Social Web schon auch regionale Möglichkeiten und Kooperationplattformen.

So ein Modell - vorerst nur zum besseren Verstehen - wäre in unmittelbarer Nachbarschaft zu Hohenems etwa das "Lustenauer Wiki". Da sollte doch für einen klugen Werber, der nicht nur auf die Honorare der Anzeigenvermittlung schielt, sich ein weites Feld für die regionale Webnutzung eröffnen. Im Augenblick noch fast konkurrenzlos.

Linktipp:
Helge's Blog: Du verwendest Creative Commons immer noch nicht?
Lustenau Wiki
Stichworte: Creative Commons
Web 2.0

Tourismus: Mit Kaiser Karl auf den Ohren durch Aachen

Tourismus, Sightseeing, Museen und Ausstellungswirtschaft können von Aachen lernen. Einen bislang als Drucksache vorliegenden Stadtführer mit dem Motto "Kaiser Karl führt durch Aachen" gibt es jetzt in einer digitalen Version, sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache. Wer einen mp3-Spieler besitzt, kann ihn sich herunterladen und sich im imaginären Beisein des prominentesten Bürgers beim Stadtrundgang die Sehenswürdigkeiten erklären lassen. Die über 40-minütige Produktion gibt es in Deutsch und in Englisch. Als eine Orientierungshilfe dienen auf dem 1,9 Kilometer langen "Parcour" im Boden eingelassene Messingnägel. Vor Denkmälern, Brunnen und auf zahlreichen Plätzen sind insgesamt 140 solcher Nägel, deren kreisrunde Oberfläche das Karlssiegel zeigt, in den Boden eingelassen.

Linktipp:
Anhören/Herunterladen: mp3 - Mit Kaiser Karl auf den Ohren durch Aachen