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Neue Technologien: Studie Arbeit 3.0

Neue Technologien aus der ITK-Branche führen immer wieder zu grundlegenden Veränderungen der Arbeitswelt. 

In den 1980er und 1990er Jahren war es der PC, später das Internet und heute sind es Smartphones, Tablet Computer, Cloud Computing und die sozialen Medien. Die BITKOM-Studie Arbeit 3.0 untersucht die Verfügbarkeit von mobilen Endgeräten und deren Einsatz für berufliche Zwecke, sowie die Einstellungen von Arbeitgebern und Beschäftigten. Die Ergebnisse zeigen, dass das Arbeiten in der digitalen Welt immer flexibler wird, aber auch Herausforderungen birgt. 

Die Ergebnisse der Studie Arbeit 3.0 stehen zum Download zur Verfügung.

[TECHNOLOGIE ARBEIT WIRTSCHAFT]⇒
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Vorwort 4
Studienergebnisse im Überblick 5
1 Einsatz von ITK-Geräten am Arbeitsplatz 7
1.1 Ausstattung mit ITK-Geräten, die der Arbeitgeber zur Verfügung stellt 7
1.2 Einsatz von privat angeschafften Geräten bei der Arbeit 8
2 Home Office, mobiles und vernetztes Arbeiten 9
2.1 Arbeit im Home Office 9
2.1.1 Verbreitung der Telearbeit 9
2.1.2 Gründe für die Arbeit im Home Office 10
2.1.3 Akzeptanz von Home Office 11
2.2 Mobiles Arbeiten 13
2.2.1 Arbeitsorte von Berufstätigen 13
2.2.2 Unterwegs genutzte Anwendungen und Daten 15
2.2.3 Tätigkeiten auf dem Weg zur Arbeit 17
2.2.4 Bedeutung von Freelancern 19
2.3 Vernetztes Arbeiten 21
2.3.1 Einsatz von Social Media in den Unternehmen 21
2.3.2 Teilen von Wissen mit den Kollegen 23
3 Arbeit außerhalb der regulären Arbeitszeit 25
3.1 Erreichbarkeit: Erwartungen und Regeln der Unternehmen 25
3.2 Erreichbarkeit: Einschätzung der Berufstätigen 28
4 Handlungsempfehlungen des BITKOM 31
 Arbeit 3.0 aktiv gestalten: Regeln für Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Überblick 32
 Untersuchungsdesign und Methodik 33

Fünf Grundregeln für starke Passwörter

In der Ausbildung seiner IT-Ingenieursstudenten bringt das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI) den Studierenden bei, konsequent fünf Grundregeln für sichere, starke Passwörter zu beachten: 
  1. Niemals den Nutzernamen, den tatsächlichen Namen, das Geburtsdatum oder andere Informationen, die mit der eigenen Person oder dem genutzten Konto zusammenhängen, als Passwort verwenden
  2. Begriffe vermeiden, die aus einem Wörterbuch stammen (könnten)
  3. Mindestens vier Arten von Schreibweisen verwenden, also groß/klein, Buchstaben, Nummern und Sonderzeichen wie !@#%$*~;.
  4. Dem Passwort eine Länge von mindestens acht Zeichen geben
  5. Niemals dasselbe Passwort für alle Konten verwenden.
Passwort aus Merksatz. Um ein Passwort zu finden, dass man sich leicht merken kann, rät man dort, sich einen Satz auszudenken, der Wörter, Zahlen und Zeichensetzung enthält. Als Beispiel wählt er den Satz "Mein zweites Auto war ein VW Golf!" Nehme man den ersten Buchstaben eines jeden Worts, die Zahl und das Satzzeichen und schreibe dies hintereinander auf, ergebe sich aus diesem Merksatz das Passwort "M2.AweVWG!"

Dieses Verfahren ergibt jeweils ein sehr sicheres Passwort, an das man sich mit Hilfe des Merksatzes so lange leicht erinnern kann, bis man es schließlich auswendig beherrscht. Wenn man für verschiedene Konten verschiedene Passwörter nutze, könne man sich ruhig schriftliche Notizen machen und diese ins Portemonnaie stecken. Aber statt des Passworts sollte man den Merksatz aufschreiben oder - noch besser - einen Hinweis, der an den Merksatz erinnert, raten die Experten

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KMUs: Digitale Spaltung höherer Ordnung

Social Media sind auch in den deutschen Unternehmen angekommen, aber auch hier tun sich "digitale Gräben" auf, wie eine Studie im Auftrag des Branchenverbands BITKOM belegt.

Ging es bei der Frage nach der digitalen Integration früher vor allem darum, wer Zugang zum Internet hat und wer nicht, verschiebt sich die Frage mittlerweile hin zu qualitativen Aspekten: Verstärkt geht es um die Intensität der Nutzung und unterschiedliche Prioritäten. Diagnostiziert wird eine (wachsende) Kluft zwischen denjenigen (Onlinern), die kompetent und informationsorientiert das Internet für ihre Zwecke nutzen, und denen, die das Internet rudimentär und ausschließlich zur Zerstreuung oder Unterhaltung einsetzen. Dieses Ergebnis wird unter dem Begriff ‚Digitale Spaltung höherer Ordnung’ gefasst.

An eine ‚Digitale Spaltung höherer Ordnung’ denkt auch, wer die Techconsult Studie „Social Media in deutschen Unternehmen“ in Augenschein nimmt, die im Auftrag des Branchenverbands BITKOM erstellt wurde. Zwar nutzen fast die Hälfte der Unternehmen in Deutschland (47 Prozent) Social Media, wobei der Social-Media-Einsatz bei Großunternehmen und kleinen oder mittleren Unternehmen (KMUs) gleich weit verbreitet ist. Aber bei der Art und Weise klaffen die Unternehmenswelten auseinander.

Generell ist festzustellen, dass KMUs Social Media zaghafter nutzen als Unternehmen mit über 500 Beschäftigten. Am meisten werden Social Media für Werbe-, PR- und Marketingzwecke eingesetzt. Kundenservice spielt für 62 Prozent der großen und 36 Prozent der kleineren Unternehmen eine Rolle. Bei der Suche nach neuem Personal setzen etwa ein Viertel der größeren Firmen auf Social Media, bei den kleineren aber nur jedes zehnte Unternehmen. Für interne Prozesse, wie Produktentwicklung oder Partner-Management, setzen kleinere Unternehmen Social Media ebenfalls kaum ein. Auch die Bedeutung von Social Media wird der Einschätzung der Befragten nach bei großen Unternehmen viel deutlicher zunehmen und mehr Investitionen nach sich ziehen.


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Social Media in deutschen Unternehmen
[Letzte Aktualisierung  8.8.12] Das Vorarlberger Bloghaus verlinkt interessante Weblogs.

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Inhaltsverzeichnis
1 Grußwort 3
2 Studienergebnisse im Überblick 4
3 Studienergebnisse im Detail 6
3.1 Social-Media-Nutzung in deutschen Unternehmen 6
3.2 Social-Media-Plattformen und -Instrumente 7
3.3 Anwendungsfelder von Social Media in Unternehmen 10
3.4 Ziele von Social-Media-Aktivitäten 13
3.5 Organisation von Social-Media-Aktivitäten in den Unternehmen 15
3.6 Personelle Ressourcen für Social Media 18
3.7 Zukünftige Bedeutung von Social Media für Unternehmen 19
3.8 Zukünftige Investitionen in Social-Media-Aktivitäten 20
3.9 Gründe gegen Social-Media-Aktivitäten für Unternehmen 21
4 Untersuchungsdesign und Methodik 24

Laptop löst in Österreichs Haushalten Desktop-PC ab

Die Ergebnisse der Erhebung "IKT-Einsatz in Haushalten 2010" von Statistik Austria zeigen, dass bereits zwei Drittel (67 Prozent) der internetnutzenden Haushalte über einen Laptop ins Netz einsteigen – 2005 waren es lediglich 27 Prozent gewesen. In 61 Prozent der Haushalte mit Internetzugang wird auch oder ausschließlich ein Desktop-PC (Personalcomputer) zum Surfen im Web verwendet. Seit 2005 ist dieser Anteil um 24 Prozentpunkte gesunken. Ebenfalls stark aufgeholt hat die Verwendung eines internetfähigen Mobiltelefons zum Surfen: Stiegen im Jahr 2005 nur 2 Prozent der Haushalte über ein Mobiltelefon ins Internet ein, tun das 2010 bereits 21 Prozent der Haushalte. Die telefonische Befragung wurde von Statistik Austria in Haushalten mit mindestens einem Haushaltsmitglied im Alter von 16 bis 74 Jahren und bei in diesen Haushalten lebenden Personen dieser Altersgruppe durchgeführt.

73 Prozent der Haushalte haben einen Internetzugang

Beinahe drei von vier Haushalten hatten zum Befragungszeitpunkt Zugang zum Internet. Von 2002 bis 2010 ist dieser Anteil um 39 Prozentpunkte gestiegen. Deutlich häufiger sind Internetzugänge in Mehrpersonenhaushalten: Während der Anteil in Einpersonenhaushalten bei 54 Prozent lag, betrug dieser Wert in Fünf- und Mehrpersonenhaushalten 96 Prozent.

Um ins Internet einzusteigen und die verfügbaren Dienste auch adäquat nützen zu können, entscheiden sich Jahr für Jahr mehr Haushalte für Breitbandverbindungen. 2003 nutzten nur 10 Prozent aller Haushalte Breitbandverbindungen für den Internetzugang, 2010 waren es bereits 64 Prozent, was vor allem auf die bessere Verfügbarkeit solcher Internetverbindungen zurückzuführen ist.

72 Prozent tägliche Internetnutzerinnen und Internetnutzer

Rund 4,7 Mio. Personen im Alter von 16 bis 74 Jahren nutzten das Internet in den letzten drei Monaten vor dem Befragungszeitpunkt, das entspricht einem Anteil von 74 Prozent. Von diesen Internetnutzerinnen und Internetnutzern gaben 72 Prozent an, beinahe täglich im Internet zu surfen (2004: 54 Prozent). Erwartungsgemäß ist der Anteil der täglichen Internetnutzung bei den Jüngeren höher und sinkt mit steigendem Alter. Während man in der Altersgruppe der 16- bis 24-Jährigen 80 Prozent tägliche Internetnutzerinnen und Internetnutzer findet, liegt der Anteil ab 45 Jahren unter 70 Prozent.
43 Prozent Online-Shopper

In den letzten zwölf Monaten vor dem Befragungszeitraum haben 43 Prozent aller befragten Personen im Alter von 16 bis 74 Jahren Produkte im Internet eingekauft, das entspricht hochgerechnet rund 2,7 Mio. Personen. Die größten Anteile an Online-Shoppern findet man bei den unter 45-Jährigen: 67 Prozent der 25- bis 34-Jährigen haben online eingekauft, bei den 35- bis 44-Jährigen waren es 53 Prozent und bei den 16- bis 24-Jährigen 51 Prozent. Der Anteil der Männer, die im Internet einkaufen, ist höher als jener der Frauen (Männer: 46 Prozent; Frauen: 39 Prozent), jedoch können auch hier altersspezifische Unterschiede festgestellt werden. In jüngeren Altersgruppen hat das Geschlecht kaum Einfluss auf die Nutzung von Online-Shopping: In der Altersgruppe der 16- bis 24-Jährigen zum Beispiel liegt der Anteil der Frauen mit 52 Prozent sogar über jenem der Männer mit 50 Prozent.

Online werden am liebsten "Bücher, E-Books, Zeitschriften, Zeitungen, E-Learning-Materialien" (44 Prozent der Online-Shopper) und "Kleidung und Sportartikel" (42 Prozent der Online-Shopper) gekauft. Weitere beliebte Produkte für den Interneteinkauf sind "Urlaubsunterkünfte oder andere Reisearrangements" (39 Prozent) oder "Tickets für Veranstaltungen" (29 Prozent).

Detaillierte Ergebnisse bzw. weitere Informationen zum Thema "IKT-Einsatz in Haushalten 2010" finden Sie auf unserer Webseite.

Mehr:
IKT-Einsatz in Haushalten 2010

80 Prozent der heimischen Unternehmen im Internet präsent

Zum Lesen Tabelle anklicken!

Im Jänner 2009 waren laut Statistik Austria vier von fünf heimischen Unternehmen mit mindestens 10 Beschäftigten mit einer Website im Internet vertreten und präsentierten sich und ihre Produkte oder Dienstleistungen damit weltweit und rund um die Uhr.

97 Prozent der Großunternehmen waren im Internet präsent. Der Anteil der Großunternehmen (250 und mehr Beschäftigte) mit einer eigenen Website lag im Jänner 2009 bei 97 Prozent, bei den mittleren Unternehmen (50 bis 249 Beschäftigte) waren es 92 Prozent. Selbst für kleine Unternehmen wird eine eigene Website immer wichtiger: Der Anteil der kleinen Unternehmen (10 bis 49 Beschäftigte), die ihre Produkte oder Dienstleistungen im Internet anbieten, lag bei 78 Prozent.

61 Prozent der internetpräsenten Unternehmen mit mindestens 10 Beschäftigten boten Produktkataloge oder Preislisten auf ihrer Website an. 38 Prozent dieser Unternehmen konnten auf ihrer Website eine Datenschutzerklärung bzw. ein Datenschutzgütesiegel oder Datenschutzzertifikat vorweisen. Anzeigen von offenen Stellen sowie Online-Bewerbungsformulare wurden von 31 Prozent dieser Unternehmen auf ihrer Website zur Verfügung gestellt. 22 Prozent der im Internet präsenten Unternehmen hatten auf ihrer Website ein Online-Bestell-, Reservierungs- oder Buchungssystem. Online-Auftragsverfolgung wurde von 7 Prozent der befragten Unternehmen auf der eigenen Website angeboten.
76 Prozent der Unternehmen nutzten Breitbandverbindungen

Um Dienste oder Services online oder mit direkter Datenübermittlung mit Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartnern rasch und reibungslos anbieten bzw. durchführen zu können, bedarf es einer schnellen und leistungsfähigen Verbindung zum Internet. Im Jänner 2009 nutzten bereits mehr als drei Viertel aller Unternehmen eine Breitbandverbindung für den Internetzugang (DSL-Verbindungen oder andere Breitbandverbindungen, wie z.B. Kabel, Standleitung, Glasfasernetze etc.).

Herkömmliche Verbindungen, wie das Einwählen über Telefonleitungen (Analog-Modem oder ISDN-Verbindungen), wurden nur noch von 39 Prozent der Unternehmen für den Einstieg ins Internet verwendet.

Stark im Kommen sind mobile Verbindungen zum Internet, z. B. über das Mobiltelefon: Bereits 38 Prozent aller Unternehmen nutzten solche Verbindungstechniken. Nach Unternehmensgröße betrachtet, waren mobile Verbindungen ins Internet besonders bei den großen Unternehmen beliebt, hier lag der Anteil bei 82 Prozent. Bei kleinen (33 Prozent) und mittelgroßen Unternehmen (57 Prozent) war diese Verbindungstechnik für den Internetzugang noch nicht so weit verbreitet.

98 Prozent der Unternehmen hatten einen Internetzugang. Im Jänner 2009 verfügten 98 Prozent der Unternehmen mit mindestens 10 Beschäftigten über einen Internetzugang. Das Vorhandensein eines Zugangs zum Internet erwies sich als unbeeinflusst von der Unternehmensgröße: Alle großen und beinahe alle mittleren Unternehmen hatten einen Internetzugang, bei den kleinen Unternehmen lag der Anteil bei 97 Prozent.

77 Prozent der Unternehmen nutzten E-Government-Angebote. Auf Grund der vielfältigen Angebote und Informationen auf den Websites von öffentlichen Einrichtungen (Ämter und Behörden), der vereinfachten und raschen Erledigung von Amtswegen und der gesetzlichen Rahmenbedingungen ist das Nutzen von E-Government-Angeboten bei Unternehmen stark ausgeprägt. 77 Prozent der befragten Unternehmen mit mindestens 10 Beschäftigten gaben an, E-Government-Angebote von Ämtern und Behörden im Jahr 2008 in Anspruch genommen zu haben. Hier ist die Unternehmensgröße entscheidend: 93 Prozent der Großbetriebe, 88 Prozent der Mittelbetriebe und 75 Prozent der Kleinbetriebe nutzten das elektronische Angebot öffentlicher Einrichtungen.

Mehr:
Kommunikationstechnologien in österreichischen Unternehmen 2008

PC: Hardwarepreise stark gesunken!


Wie das deutsche Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der am 31. Juli in Leipzig beginnenden Games Convention Online mitteilt, lagen die Importpreise für Notebooks im Juni 2009 um 66,6 Prozent unter dem Niveau des Jahres 2005. Die Importpreise für Desktop-PCs gingen in diesem Zeitraum um 61,7 Prozent zurück. Auch bei elektronischen Bauelementen und Speichermedien waren in den vergangenen Jahren sinkende Importpreise zu verzeichnen: Die Preise für Prozessoren sanken seit 2005 um 64,8 Prozent, die Preise für Festplatten um 70,0 Prozent. Arbeitsspeicher (RAM) verbilligten sich im Betrachtungszeitraum um 82,6 Prozent. Der Trend stark sinkender Preise für Computer-Hardware war auch für private Verbraucher spürbar. Die Verbraucherpreise für Notebooks lagen im Juni 2009 um 60,6 Prozent, die Verbraucherpreise für Desktop-PCs um 58,1 Prozent unter den Preisen von 2005.

Die steigende technische Qualität beziehungsweise Leistungsfähigkeit von Computer-Hardware wird bei der Messung von Preisveränderungen in der amtlichen Statistik berücksichtigt. Für die Preisbeobachtung werden repräsentative Produkte ausgewählt, deren Preise Monat für Monat weiterverfolgt werden. Verliert ein Produkt an Marktbedeutung, so wird es durch ein neues Produkt ersetzt. Um in solchen Fällen einen echten Preisvergleich zu ermöglichen, wird der Geldwert des Qualitätsunterschieds ermittelt und bei der Indexberechnung berücksichtigt.

Mit der Weiterentwicklung von Computer-Hardware geht in der Regel eine steigende Leistungsfähigkeit dieser Produkte einher. Während beispielsweise im Jahr 2005 noch sehr viele Notebooks einen Arbeitsspeicher von 512 Megabyte aufwiesen, lag die Durchschnittsgröße in der ersten Jahreshälfte 2009 bei 2048 Megabyte und damit vier Mal so hoch. Auch die durchschnittliche Speicherkapazität der Notebookfestplatten hat sich in den letzten vier Jahren in etwa vervierfacht und stieg von etwa 60 Gigabyte im Jahr 2005 auf aktuell etwa 250 Gigabyte. Weiter gestiegen ist zudem die Grafikleistung von Notebooks. Dies liegt einerseits an der Entwicklung immer leistungsfähigerer Grafikkarten und andererseits an der steigenden Kapazität der verwendeten Grafikspeicher. So stieg der Grafikspeicher bei Notebooks von etwa 128 Megabyte im Jahr 2005 auf aktuell etwa 512 Megabyte.

Bei Desktop PCs war in diesem Zeitraum eine ähnliche technische Weiterentwicklung zu beobachten. Die durchschnittliche Speicherkapazität der Festplatten stieg von 80 Gigabyte auf 350 Gigabyte, während die durchschnittliche Kapazität der Arbeitsspeicher von 512 Megabyte auf 2048 Megabyte zunahm. Der Grafikspeicher stieg von etwa 128 bis 256 Megabyte im Jahr 2005 auf etwa 512 bis 1024 Megabyte in der ersten Jahreshälfte 2009.

Mehr:
Destatis - Statistisches Bundesamt

EU: Neue Frequenzen für neue und schnellere Funk-Breitbanddieste


Die 27 EU-Mitgliedstaaten haben heute modernisierten Vorschriften für die Nutzung von Frequenzen grünes Licht gegeben. Die Frequenzen sind mit der digitalisierung des Fernsehens nutzbar geworden.

Die ursprüngliche Regel reserviert einen Teil des 900-MHz-Bands für GSM-Netzzugangssysteme (Global System for Mobile) wie beispielsweise Mobiltelefone. Die neugefasste Richtlinie erlaubt nun die Nutzung des 900-MHz-Bands auch für die Bereitstellung schnellerer europaweiter Dienste wie mobiles Internet. Klassische GSM-Dienste werden weiter laufen. Mit der Reform werden Einsparungen der Branche von bis zu 1,6 Milliarden Euro erwartet.

Die neue Flexibilität wird einen stärkeren Wettbewerb auf dem europäischen Telekommunikations­markt fördern und zu einer schnelleren und größeren Verbreitung drahtloser Breitbanddienste beitragen, die als eine der Triebfedern des Wirtschaftsaufschwungs gelten. Die Kommission hatte die Überarbeitung der GSM-Richtlinie parallel zur Reform des für die Telekommunikation geltenden EU-Rechtsrahmens vorgeschlagen. Die neugefasste GSM-Richtlinie ist die erste von mehreren wichtigen Richtlinien im Telekommunikationssektor, über die verhandelt wurde.

Der Kommissionsvorschlag sah vor, die bislang nur der Mobiltelefonie zugewiesenen Funkfrequenzen auch für andere, hochmoderne Technologien zu öffnen, und zwar zunächst für Breitband-Mobilfunkdienste der 3. Generation (3G) und für UMTS (Universal Mobile Telecommunications System). Die neuen Vorschriften erleichtern auch die Anpassung von Frequenzzuweisungen im 900-MHz-Band, so dass demnächst selbst Hochgeschwindigkeits-Breitbandtechnologien der 4. Generation eingeführt werden können. Die geänderte Richtlinie soll voraussichtlich im Oktober in Kraft treten.

Mehr:
Reforming the current telecom rules

Handyverbot in der Schule: HI-Tech nur zum Schwindeln?


Die gemeinnützige Organisation "Common Sense Media" in San Francisco (USA) engagiert sich dafür, die Auswirkungen der Medien auf Kinder und Familien zu hinterfragen und hatte eine Befragung in Auftrag gegeben, die untersuchen sollte, inwiefern die digitalen Medien zum Mogeln in der Schule benutzt werden. An der Untersuchung nahmen 1013 US-amerikanische Kinder und Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren sowie 1002 Eltern, die über 30 Jahre alt waren, teil. Von den Studienteilnehmern hatten 846 Teenager ein Mobiltelefon in ihrem Besitz und unter den teilnehmenden Eltern befanden sich 839 Elternteile, deren Kind ebenfalls ein Mobiltelefon besaßen. Die Untersuchung ergab: 35 Prozent der Jugendlichen, die ein Mobiltelefon besaßen, gaben zu, mindestens schon einmal damit gemogelt zu haben. 65 Prozent der Befragten sagten zudem, sie wüssten, dass Mitschüler bereits mit dem Mobiltelefon geschummelt hätten.

Eltern wollen oft nicht wahrhaben, dass auch das eigene Kind in der Schule mogelt: 79 Prozent aller Eltern sind der Meinung, dass Jugendliche an der Schule ihres Kindes Papiere aus dem Internet herunterladen und als ihre eigenen ausgeben würden, doch nur 7 Prozent der Eltern gaben zu, dass ihr eigenes Kind dies jemals getan hatte. Die Befragung aller Kinder- und Jugendlichen, die ein Mobiltelefon besaßen, ergab außerdem, dass die Jugendlichen in einer durchschnittlichen Woche 440 Textnachrichten versandten, davon alleine 110 Mitteilungen während des Unterrichts. Andererseits gingen nur 23 Prozent der Eltern von denjenigen Kindern, die ein Mobiltelefon besaßen, wirklich davon aus, dass das Handy auch während der Schulzeit benutzt wurde.

Das sagt die Studie:
83% der Kinder haben Handy 53% hatten bereits eines vor dem 12. Lebensjahr
35% admitted to using their cell phones to cheat
52% schwindelten damit schon einmal unter Einbeziehung des Interents
38% kopierten Texte aus dem Internet als ihr eigene Arbeit
65% der Schüler nutzen das Handy auch während der schulzeit während das aber nur 23% der Eltern von ihren Kindern annehmen
69% der Schulen haben irgendeine art von Handyverbot, aber mehr als die Hälfte der Kids ignorieren dieses.

Mehr:
Hi-Tech Cheating: Cell Phones and Cheating in Schools, pdf., 9 S., 190 KB, 17.6.2009
Hi-Tech cheating: What Every Parents Needs to Know
Unterrichtspaket "Das Handy sicher und verantwortungsvoll nutzen"
Wie kann ich das Handy im Unterricht verwenden?
10 Gründe gegen ein Handy-Verbot an der Schule

Kostenloser Leitfaden: Moderne audio-visuelle Datenformate


Es gibt eine Unzahl von Verfahren zur Codierung und Komprimierung audiovisueller Daten. Der Leitfaden unternimmt einen Versuch, diese zu systematisieren und einen aktuellen Überblick über die verschiedenen Formate zu bieten.Welche Unterschiede gibt es zwischen den vielen Video-, Audio- und Bildformaten? Was sind eigentlich Codecs und welche Bedeutung haben sie? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt die neue Bitkom-Publikation "AV-Content – Kundenerwartungen, Übertragungswege und moderne AV-Formate".

Moderne audio-visuelle Datenformate. Die Publikation richtet sich an Leser aus der Industrie, dem Fachhandel sowie an technisch interessierte Verbraucher. Mit der zunehmenden Vernetzung der Consumer Electronics steigen auch die Erwartungen der Kunden: Musik, Filme und Bilder sollen immer, überall und auf möglichst jedem Endgerät laufen. Die vielen Verfahren zur Codierung von Audio- und Videosignalen erschweren jedoch einen solchen Austausch. Der Leitfaden erklärt die wichtigsten Formate und Übertragungswerte auf verständliche Art und Weise und erhöht damit die Transparenz in diesem komplexen Markt. Die Publikation wurde im Auftrag des Bitkom-Arbeitskreises "Consumer & Content" (mit Dr. Ronald Glasberg von der TU-Berlin) geschrieben.

Mehr:
Moderne audio-visuelle Datenformate (Kundenerwartungen, Übertragungswege und technische Standards), BITKOM, pdf., 27 S., 17.4.2009)

EU-Strategiepapier: Verdopplung der Mittel für IKT-Forschung und -Innovationen


Der Anteil Europas am weltweiten IKT-Markt, dessen Volumen jährlich um 4 % wächst, beträgt heute 34 %. Die Wertschöpfung des IKT-Sektors der EU beläuft sich jedoch nur auf 23 % der Gesamtwertschöpfung, da sowohl der europäische Markt als auch die europäischen Forschungsbemühungen zersplittert sind. Europa bleibt folglich in der IKT-Forschung und bei der Produktion und Entwicklung innovativer IKT-gestützter Produkte und Dienste hinter seinen weltweiten Konkurrenten zurück. In dem vorgelegten Strategiepapier fordert die Kommission die Mitgliedstaaten und Unternehmen daher auf, ihre Ressourcen zu bündeln und im Bereich der IKT-Forschung und -Innovationen verstärkt zusammenzuarbeiten.

Die IKT-Branche beschäftigt 12 Millionen Arbeitnehmer in Europa und erwirtschaftet 6 % des BIP der EU. Sie ist Antriebskraft für Innovationen und entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit aller Wirtschaftsbereiche. Zwischen Produktion und Konsum klafft in diesem wissensintensiven Bereich in Europa jedoch eine erhebliche Lücke. Die in der EU getätigten Investitionen zur Stärkung der Kapazitäten für die Erforschung, Entwicklung und Vermarktung innovativer IKT sind aber nicht nur geringer als die ihrer Wettbewerber, sondern auch unzureichend abgestimmt. Die öffentlichen und privaten Investitionen in die IKT-Forschung sind in Europa nicht einmal halb so hoch wie in den USA, wo auch fünf Mal mehr Risikokapital bereitgestellt wird wie in Europa.

Nachdem heute von der Europäischen Kommission vorgelegten neuen Strategiepapier soll Europa im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) weltweit führend werden. Das Papier sieht darüber hinaus Projekte zur Vorführung innovativer IKT vor, mit denen in Bereichen wie dem Gesundheitswesen und der Energieeffizienz moderne Dienstleistungsinfrastrukturen geschaffen werden sollen.

In ihrer heute vorgelegten neuen IKT-Forschungs- und Innovationsstrategie fordert die Kommission daher dazu auf, Mittel für drei zusammenhängende Maßnahmenstränge zu mobilisieren:
* Verdopplung der Investitionen in IKT-Forschung und -Innovationen in den nächsten zehn Jahren: Dazu wird die Kommission die im Rahmen des IKT-Bereichs ihres Forschungsprogramms jährlich verfügbaren Finanzmittel von 1,1 Mrd. EUR im Jahr 2010 auf 1,7 Mrd. EUR im Jahr 2013 aufstocken. Die Mitgliedstaaten sollten ihre Aufwendungen in gleicher Weise erhöhen und dazu ebenfalls Mittel neu zuweisen und neue Finanzquellen erschließen, etwa durch vorkommerzielle Auftragsvergabe für IKT-Forschung und den Einsatz von Kohäsionsmitteln.
* Aufbau neuer IKT-Hightech-Zentren von Weltklasseformat: Damit das bestehende Qualifikationsdefizit beseitigt werden kann, müssen IKT-Forscherkarrieren in Europa attraktiver werden. Die Mitgliedstaaten sollten sich über Strategien austauschen und ihre Ressourcen besser koordinieren, damit Forschung und Innovationen auf Spitzenniveau, in erstklassigen Einrichtungen sowie auf Gebieten mit einem erheblichen sozioökonomischen und innovationsfördernden Potenzial stattfinden können, darunter etwa eingebettete elektronische Systeme und die Entwicklung von Software für sichere und saubere Autos.
* Schaffung günstiger Bedingungen für Marktentwicklungen und neue öffentlich-private Partnerschaften für IKT-gestützte, wettbewerbs- und innovationsfreundliche Lösungen: IKT-Forschung und -Entwicklung sollten auch in andere EU-Politikbereiche wie etwa die Gesundheits-, Energie- und Verkehrspolitik einbezogen werden, und die Nutzer und Produzenten sollten ihre Zusammenarbeit verstärken. In mehreren europaweiten Projekten werden daher innovative IKT-Lösungen zur Modernisierung der öffentlichen Dienste vorgestellt, darunter der Einsatz der IKT bei der Behandlung chronischer Krankheiten und eine europaweite Infrastruktur für die elektronische Identifizierung.

Mehr:
EU-Strategiepapier, pdf., 12 S., 158 KB, 13.3.2009
Begleitendes Arbeitspapier der Kommissionsdienststellen, pdf, 52 S., 420 KB, 13.3.2009
Mehr Cyberellas in der europäischen Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT)